literatur altonale

Literatur

Die Literatur geht auf die Straße. Zum allerersten Mal findet in Hamburg die Read Parade statt. Hier wird sie betont, gefeiert und auch politisch manifestiert: die gesellschaftliche Bedeutung von Literatur. Diese „gewaltigste handtaschenkleine Möglichkeit, zu verstehen: die Welt und einander.“ (Leona Stahlmann, Initiatorin der Hamburger Read Parade)

„Literatur ist Freiheit“ (Susan Sontag). Das Leitthema der altonale ist dem Literaturprogramm sowieso schon eingeschrieben und natürlich auch thematisch ein roter Faden und eine Lesart. So gesehen geht es u.a. um künstlerische Selbstermächtigung (mit Marie-Alice Schultz und Marc Degens in der „Wohnzimmerlesung“), Grenzen der Freiheit und den ultimativen Akt der Selbstbefreiung (mit Andreas Stichmann, Claudia Schumacher und Jens Eisel bei „Literatur Ahoi!“). Und um so viel mehr! In der „Nacht der jungen Lyrik“ werden Gedichte zum Thema Freiheit präsentiert – und ausgezeichnet. Über das Ringen um Freiheit iranischer Frauen erzählt die Schriftstellerin Faribā Vafī, über die persönliche Freiheit, eine Flucht 75 Jahre und 550 Kilometer später mit einer Familien- und Zeitgeschichte in einen neuen, größeren Kontext zu stellen, Christiane Hoffmann.

Im Thalia in der Gaußstraße wieder auf einer Bühne vereint: die besten Prosa- und Songtexte der Stadt mit Jasmin Schreiber, David Friedrich, Laura Cwiertnia und klebe.

Seit 2003 präsentiert die literatur altonale besondere Veranstaltungsformate und Literaturerlebnisse und erprobt das kreative Zusammenspiel von Stadt und Literatur, von Topographie und Text, von lokaler Literatur-Szene und überregional bekannten sowie internationalen Autor*innen. Und auch nach all den Jahren hat das Festival immer noch einen ausgeprägten Hang zur »Wasserglas«-Lesung, an deren Magie wir unverdrossen glauben. Neben Hamburg-Premieren und Novitäten etablierter Autor*innen wird auch immer wieder Unveröffentlichtes präsentiert. Die Erprobung neuer Formate ist dabei genauso Programm wie die Weiterführung beliebter Favoriten.

Lebe lieber literarisch!

Bitte beachten Sie unbedingt die jeweils gültigen Corona-Auflagen vor Ort!

Die literatur altonale wird freundlich unterstützt von: Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, altonale Freundeskreis e.V., Carlsen Verlag und weiteren Partner*innen. Ein besonderer Dank gilt der Buchhandlung Christiansen und dem Hotel Wedina.

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Kinderliteratur

Seit 2003 haben wir einen festen, großartigen, sehr engagierten und unermüdlich ein funkelndes Universum an Geschichten produzierenden Partner und Unterstützer der kinderliteratur altonale: den in Ottensen ansässigen Carlsen Verlag. Jedes Jahr bringt der Verlag neue Geschichten, Veranstaltungsideen und fantastische Autor*innen ins Festival ein – und damit in den Stadtteil, in Schulen und Kultureinrichtungen. Wir danken dem Carlsen Verlag sehr für die Unterstützung!


Katrin Weiland

literatur altonale

Katrin Weiland hält die Literatur nicht selten für das wahre Leben und hat in Tübingen Neuere deutsche Literatur, Allgemeine Rhetorik und Empirische Kulturwissenschaft studiert. Seit vielen Jahren leitet sie das Literaturprogramm der altonale und ist zudem fürs Junge Literaturhaus Hamburg, das NORDEN Festival, die Agentur HEINEKOMM und das Hamburger Leseclubfestival tätig.

E-Mail literatur@altonale.de

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