altonale nur für ein paar Stunden ist ja eigentlich viel zu schade – hier haben wir für Sie die Ausstellungen, Installationen und Veranstaltungen zusammengestellt, die Sie auch über einen längeren Zeitraum genießen können!

Kunst im Schaufenster
kunst altonale

Halb Altona ist eine Kunstgalerie! In verschiedenen Schaufenstern Ottensens und der Altona-Altstadt stellen Künstler*innen aktuelle Werke aus und bewerben sich damit um den altonale Kunstpreis 2025 …

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Bücherblühen
literatur altonale

Bücher blühen auch in diesem Jahr wieder während des Festivals. In folgenden Cafés, Kneipen, Bars und Restaurants laden fest installierte Romane, Sach- und Kinderbücher zum Stöbern, Träumen und Lernen ein …

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TIME OUT – Offenes Atelier Janine Seelen
kunst altonale

Die Malerin verlegt ihr Atelier für zwei Wochen in die historische Bedürfnisanstalt und öffnet ihren Arbeitsprozess für ein breites Publikum.

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Welcome to Miami – Doppeldenk
kunst altonale

„Welcome to Miami“ bringt den Sommer in grellen Farben in die Affenfaust Galerie: Das Leipziger Duo Doppeldenk verbindet gute Laune und Neon-Ästhetik mit hintergründiger Kritik.

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Zwischen Wahrnehmung und Wirklichkeit
kunst altonale

Hamburg ist als Hafenstadt eng mit dem Wasser und globalen Warenströmen verbunden. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Kunstinstallation von Thomas Beecken mit Nachhaltigkeit am Ende eines Kreislaufs auseinander.

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GOLIF – Urban Art Ausstellung
kunst altonale

Der Wiener Künstler GOLIF präsentiert in der Ottenser Urbanshit Gallery mit einer umfangreichen Einzelausstellung seine Kunst.

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Trialog – Saori Hesegama, Lars Hammer und David Poveda
kunst altonale

Die Werke von Saori Hesegama, Lars Hammer und David Poveda haben der Mensch als Motiv, aber auch als Subjekt eigener Geschichten und Empfindungen, als gemeinsamen Nenner.

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Der freie Fall im Augenblick
kunst altonale

Vor unseren Augen und sehenden Auges gerät vielleicht gerade etwas aus den Fugen, oder? Blutiger Schmerz zum Greifen nah.

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Hamburg, Stadt der Künstler
kunst altonale

Als artist in residence bringt der Fotograf Patrick Garcon seine bereits in Nantes begonnene Arbeit nach Hamburg. Über einen Zeitraum von vier Jahren hat der Fotograf Künstler*innen aus Nantes an ihren Lieblingsplätzen portätiert.

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Hortulanus – Eberhard Freudenreich
kunst altonale

Der Künstler agiert wie ein Gärtner: die Linie ist der Samen, aus diesem Samen wächst und wuchert mit der Zeit ein kleiner Garten – wenn man ihn denn hegt und pflegt oder belässt.

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Was vor aller Augen geschah … – Johannes Hartmann
kunst altonale

In den 70er und 80er Jahren dokumentierte Johannes Hartmann mit seiner Kamera die vielfältigen Aktionen von Umweltinitiativen, Friedensbewegung, Frauen-, Schwulen- und Lesbengruppen in Hamburg.

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Fabrics of Translocality
kunst altonale

Im Rahmen der 9. Triennale der Photographie Expanded, Hamburg zeigen wir im Künstler*Innenhaus Frise Ula Ahmed, Donja Nasseri, Masixole Ncevu & Roxana Rios.

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© Tara Wolff

Töpfern für die Ewigkeit

literatur altonale

13.06., 11 Uhr und 20.06., 11 Uhr

Hohenesch 51

Was würde ich mitnehmen wollen, wenn es für mich an der Zeit ist, zu gehen? Im Roman »Pizza Orlando« geht es unter anderem um den Tod, der in uns allen schlummert und die damit einhergehende Notwendigkeit, loszulassen. Clara Umbach ist nicht nur Autorin, sondern auch bildende Künstlerin. Mittels wechselnder Medien (Text, Keramik, Performance) beschäftigt sie sich mit Fragen der Identität und queeren Lebensformen. Ihre häufig in kollektiven Prozessen entstandenen Arbeiten waren an Theatern und in Galerien zu sehen.

Nach der Lesung und dem Gespräch über den Roman, tauschen wir uns über die Bedeutung von Gegenständen in unserem Leben aus und töpfern uns unsere eigenen »Grabbeigaben«.

Beim zweiten Termin werden Grundlagen des Glasierens vermittelt und die Werke können bemalt werden: farbenfroh und voller Lust aufs Leben.

Die Veranstaltung umfasst zwei inhaltlich zusammenhängende Termine. Eine Anmeldung gilt verbindlich für beide Termine.

Moderation: Nefeli Kavouras

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Ein Gedichtporträt zum Mitnehmen, bitte!

literatur altonale

13.06., 16 Uhr

Zeltbühne am Altonaer Balkon

Lässt sich ein Mensch spontan in Sprache fassen? Die Autorinnen Dagrun Hintze und Nefeli Kavouras versuchen eine Antwort – in freier Versform. Wer am Stand auf der Christianswiese stehen bleibt, wird befragt: Nach biografischen Spuren, nach Erinnerungen, Zufällen, vielleicht auch nur nach einem einzigen Gedanken. Aus diesen Fragmenten entstehen vor Ort innerhalb weniger Minuten kurze Gedichte.

Die Gedichte können im Anschluss auf Pay-What-you-want-Basis mitgenommen werden. Eine Einladung, sich selbst – für einen Moment – im Spiegel der Sprache wiederzufinden.

Liebe! Ein Aufruf mit Daniel Schreiber

literatur altonale

14.06., 19.30 Uhr

Christianskirche

Ein persönlicher Aufruf des Bestsellerautors Daniel Schreiber zum aktiven Widerstand gegen eine Kultur des Hasses. Ohnmacht ist zum politischen Grundgefühl unserer Zeit geworden. Eine Rhetorik des Hasses und der Menschenverachtung hat den politischen Diskurs gekapert. Unser Zusammenleben ist wieder von mehr Gewalt geprägt. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen vom Glauben an politisches Handeln verabschieden und ins Private zurückziehen. Dabei wissen wir genau, dass es gerade jetzt auf aktiven Widerstand ankommt, auf gemeinschaftliches Handeln. Doch wie kann es gelingen, zu einer politischen Haltung zu finden, die dem sich ausbreitenden Klima des Hasses etwas entgegenzusetzen vermag? In seinem neuen Buch zeigt Daniel Schreiber einen radikalen Weg auf: Die Rückbesinnung auf eine Idee der Liebe als politische Kraft. Anhand politischer, philosophischer und sozialhistorischer Beispiele zeigt er, dass diese Vorstellung die größten politischen Revolutionen angestoßen hat. Ein Buch über Widerstand und Trost – und das Wiederfinden einer eigenen politischen Stimme.

Moderation: Nefeli Kavouras

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Christiansen und der Christianskirche.

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Bild: Sonntag2010©Susanne Wind

Poeten im Park

literatur altonale

14.06., 12 Uhr

Jenischpark, Treffpunkt: Jenisch Haus, Baron-Voght-Straße 50

Mit Panoramablick auf die Elbe, umzingelt von Zypressen, Zedern und Mammutbäumen, im satten Sonntags-Grün des Jenischparks, dort, wo die Großstadt ausnahmsweise mal ein Landschaftsgarten ist, lesen vier ZIEGEL-Autor*innen nacheinander an schönen Stellen. Dazwischen spazieren sie samt Publikum und lauschen dem Parkexperten Helmut Reich. Denn Park und Literatur stehen hier Arm in Arm im Fokus.

Mit dabei in diesem Jahr: Mia Raben, Jonis Hartmann, Andreas Moster und Tanja Schwarz – mit Texten aus der aktuellen 19. ZIEGEL-Ausgabe.

Der „ZIEGEL“ ist DAS Hamburger Jahrbuch für Literatur. Die Anthologie erscheint alle zwei Jahre beim mairisch Verlag und gibt Einblicke in die vielfältige, literarische Produktion dieser Stadt.

Moderation: Gerhard Fiedler

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Silent Reading Party

literatur altonale

15.06., 17 Uhr

Christianswiese

Ein Kaltgetränk, das neue Lieblingsbuch und die Erfahrung, beim Lesen nicht allein zu sein. Das macht eine gute »Silent Reading Party« aus. Sie passiert vor aller Augen, ist einladend und es ist überraschend, wie viel konzentrierter man liest, wenn andere um einen herum auch lesen.

Nach der stillen Lesephase kann, wer möchte, ins Gespräch kommen. Über Bücher, über Leseerfahrungen – oder auch nicht.

Ein Format, das der Einfachheit vertraut: lesen, in Gesellschaft. Und wer einen Buchtipp braucht, kann sich sicher sein: Die Buchhandlung Christiansen bringt auch ein paar Lieblingsbücher mit.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Buchhandlung Christiansen und der Christianskirche.

Literatur Ahoi!

literatur altonale

16.06., 19.30

Fahrgastschiff MS Commodore, Anleger Altona (Fischmarkt)

Drei aktuelle literarische Werke gehen auf Elbfahrt im Hafen und entlang der Ufer Richtung Meer. Im Salon des geräumigen Fahrgastschiffes MS Commodore lesen die Hamburger Autorinnen Lara M. Gahlow, Anne Sauer und Tamar Noort.

Mit feinem Humor und großem Gespür für Zwischentöne erzählt Lara M. Gahlow in ihrem Kurzgeschichten-Debüt „Vorwiegend festkochend“ vom Mut zur Nähe in einer Welt, die diese nicht vorsieht: Minna ist 92, lebt allein – und zählt die Worte der Pfleger*innen, die ihr täglich begegnen. Bis Moni kommt. Moni hört zu. Moni kauft die richtigen Kartoffeln. Zwischen Einkaufslisten, Puffreis und norddeutscher Sachlichkeit entsteht eine besondere Verbindung.

Anne Sauer erzählt davon, wie das eigene Leben verlaufen könnte, hätte man die eine entscheidende Abzweigung nicht genommen. »Im Leben nebenan« spiegelt zwei Lebensszenarien einer jungen Frau, erzählt im Wechsel von zwei Versionen eines Lebens und nimmt dabei mit gebotenem Humor, Gefühl und Leichtigkeit den Horror von gewollter und ungewollter Mutterschaft in den Blick: das große Glück mit Kind, aber auch: ohne Kind zu leben.

In »Der Schlaf der Anderen« schreibt Tamar Noort von einer starken Verbindung zweier Frauen. Janis bringt als Nachtwache im Schlaflabor Fremde ins Bett und schaut ihnen beim Schlafen zu. Der Tag-Nacht-Rhythmus, den anderen Menschen eine natürliche Struktur gibt, gilt für sie nicht. Sina ist Lehrerin und hat einen geregelten Alltag. Doch allmählich entgleitet ihr die Kontrolle über ihr ganzes Leben. Als Janis und Sina sich kennenlernen, befreien sie sich von dem Takt, den der Alltag ihnen vorgibt und begeben sich auf eine Reise durch die Nacht, in der auf einmal alles auf dem Spiel steht – und nichts mehr bleibt, wie es war.

Moderation: Nefeli Kavouras

Mit freundlicher Unterstützung von Barkassen-Meyer.

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Midsommar – Das literarische Sommerfest

literatur altonale

18.06., 19 Uhr

Christianswiese

Bevor der Urlaub und fremde Horizonte locken, versammeln sich die Freund*innen des geschriebenen Wortes auf der Christianswiese, wenn die Behörde für Kultur und Medien und die »literatur altonale« zum literarischen Sommerfest einladen.

Dieses Mal setzen wir den Schwerpunkt auf die Musik. Die lässt sich nämlich wunderbar mit Literatur verknüpfen. Wie? Das zeigen die Hamburger Autor*innen Anne Sauer, Katrin Seddig und Robert Brack.

Und wer mag, kann auch an einem »Left Hand Drawing«-Workshop der Illustratorin Andrea Pieper teilnehmen und sich so am Ende des Abends ein selbstgestaltetes Lesezeichen mitnehmen!

Kommt vorbei für den lauesten Abend und die besten Gespräche des Sommers!

Moderation: Dirk Hertrampf

In Kooperation und mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien

Literatur, die prägt

literatur altonale

17.06., 19.30 Uhr

Büchercafé Kapitel Drei, Hospitalstraße 69

Welche Bücher bleiben – und warum gerade diese? Die Autorinnen Nicole Seifert und Kristine Bilkau sprechen über Texte, die sie geprägt haben und bis heute begleiten.

Ausgehend von konkreten Lektüren geht es um erste Entdeckungen, prägende Wiederbegegnungen und die Frage, wie Bücher ihren Weg zu uns finden. Welche Rolle spielen Empfehlungen, Zufälle oder gezielte Suche? Und woran erkennt man ein Buch, das wirklich relevant wird?

Ein Gespräch über persönliche Lesewege und die anhaltende Wirkung von Literatur.

Moderation: Nefeli Kavouras

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© Maximilian-Gödecke-Photography

Liefern

literatur altonale

19.06., 19.30 Uhr

Christianswiese

Vor aller Augen bringen sie uns das Essen nach Hause, und bleiben doch so unsichtbar: Essenslieferanten. Der Autor Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos. Sein Roman »Liefern« erzählt von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der großen Sehnsucht nach Verbundenheit. So gegenwärtig, so international, so politisch und leichtfüßig zugleich war lange kein deutscher Roman.

Erzählt wird der Roman in sechs Kapiteln und aus der Sicht unterschiedlicher Figuren, die am Ende doch alle auf unterschiedliche Weisen zusammengehören.

Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist, arbeitet als Lieferant. Er will genug Geld sammeln, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Sein Job ist immer in Gefahr, er hat keine Arbeitserlaubnis und fährt unter falschem Namen. Seine Frau und Tochter lernen Deutsch bei Nina im Bildungszentrum, die zu einem Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. Der Erzähler fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen. Und in Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertig werden.

In Kooperation mit dem Literaturzentrum Hamburg.

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