Kriegsverweigerung. Poesie und Musik.
altonale specials
18.06., 19.30–21 Uhr
Evangelisch-reformierte Kirche, Palmaille 2
Angesichts neuer Schrecken von Krieg, Nationalismus und Größenwahn kann man bloßen Appellen und dem neuen „Friedensrat“ nicht mehr trauen. Drei Hamburger Künstler versuchen mit ihrer poetisch-musikalischen Collage, die im Sommer 2025 ihre Uraufführung erlebte, an die herausragenden Beispiele von Kriegsverweigerung und Kriegsvermeidung in Lyrik und Philosophie zu erinnern:
Von der griechischen Antike bis Immanuel Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“, von Matthias Claudius und Bertha von Suttner bis Erich Kästner und Ingeborg Bachmann wird ein großer Bogen gespannt. Die älteste Quelle ist 2400 Jahre alt. Aber auch die Fallstricke des neuzeitlichen Pazifismus werden angesichts gegenwärtiger Kriege erneut befragt, bis hin zu aktuellen Formen des künstlerischen Widerstands aus Russland und der Ukraine.
Der Musiker Jan See begleitet das vielstimmige Programm mit Liedern von Pete Seeger und Richard Thompson, mit Intermezzi nach Brecht/ Weill und mit freien Improvisationen auf Concertina, Gitarre, Zink und Gong. Mit Andrea Turban und Konrad Singer (Sprecher) Jan See (Gesang und Musik).
