DJ Schmeisser

musik altonale

12.06., 21.30 Uhr

Bühne am Festivalzentrum, Platz der Republik

Jamie, bekannt als DJ Schmeisser, ist ein in Hamburg ansässiger DJ und Mitbegründer der queeren Partyreihe Lifestyle (@lifestyle.prty). Seit 2022 aktiv, reicht seine Leidenschaft für Musik bis in seine Teenagerjahre zurück, als er begann, sich mit einer Vielzahl von Genres auseinander- zusetzen. Im Laufe der Zeit wuchsen ihm Acid, House und Breakbeat besonders ans Herz. In seinen Sets verbindet DJ Schmeisser Underground-Einflüsse mit moderner Club-Energie.

© teppo remers

Barg

musik altonale

13.06., 17.30 Uhr

Zeltbühne am Altonaer Balkon

Barg beginnt im Folk und entfaltet sich im akustischen Rock. Das Hamburger Duo erzählt nur mit Geige, Gitarre und Gesang von großen Gedanken und kleinen Wundern. Ihr rau-lyrischer Klang taumelt dabei zart unzärtlich über rissige Harmonien. Barg verbindet rohe Emotion mit dem behutsamen Blick in das Selbst und erschafft so eine unerwartete Klangwelt.

DJ Jungleboy

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13.06., 21.30 Uhr

Zeltbühne am Altonaer Balkon

Aus Miami, weltweit erfahren – DJ Jungleboy bringt über 25 Jahre Dancefloor-Expertise nach Hamburg. Uns erwartet eine eklektische Reise durch Soul, Funk, House, R&B und mehr. Ein Set. Jedes Genre. Keine Grenzen. @djjungleboy

© julianessink

Agassi

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13.06., 20.30 Uhr

Bühne am Festivalzentrum, Platz der Republik

Rotzig, emotional, aber auch sehr direkt. Neue Deutsche Welle auf Englisch? Der britische Sänger Ben Galliers (The Voo) und Mark Tavassol (Wir sind Helden) haben diese Band sprichwörtlich am Gartenzaun gegründet. Heute sind sie zu fünft. Auf ihrem Debütalbum “Arcade Melodies” wird gesungen und geschimpft, es wird raw und dann wieder erhebend und versöhnlich. Diese Band schenkt Energie. Aufschlag Agassi.

Altonaer Rothekehlchen

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13.06., 12.45 Uhr

Bühne am Festivalzentrum, Platz der Republik

Die Altonaer Rothekehlchen sind ein Kinderchor, der wöchentlich im Stadtteil- und Kulturzentrum „Die Motte“ probt. Ihr Repertoire ist international und stilistisch vielfältig. Bei den Rothekehlchen geht es um mehr als Singen – die Kinder erhalten eine ganzheitliche musikalische Grundausbildung. Doch die Altonaer Rothekehlchen machen nicht nur im „stillen Kämmerlein“ Musik. Zusätzlich zu ihren eigenen Konzerten gehören Auftritte gemeinsam mit anderen Chören, Bands und auch Straßenmusik in Altona dazu.

Barlsheide Dance Crew

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13.06., 12 Uhr

Bühne am Festivalzentrum, Platz der Republik

2012 wurde die Barlsheide Dance Crew von V. Telliez gegründet und tritt seither in wechselnder Besetzung unter diesem Namen auf. Aktuell besteht sie aus 13 Jungen und Mädchen aus den Jahrgangsstufen zwei bis vier der Schule Barlsheide. Programm: Billie Jean von Michael Jackson.

Kooperation der staatlichen Jugendmusikschule mit der Grundschule.

Marla

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13.06., 22 Uhr

Bühne am Festivalzentrum, Platz der Republik

Marla, direkt aus der pulsierenden Stadt Hamburg: Mit einer großen Leidenschaft für Musik, die sich über verschiedenste Genres erstreckt, nimmt Marla dich mit auf eine groovige Reise voller Klang, Energie und Emotionen. Inspiriert vom kreativen und lebendigen Spirit Hamburgs verbindet Marla unterschiedliche Einflüsse zu einem ganz besonderen Erlebnis. Ihre Leidenschaft zeigt sich in jedem Detail – von der Musikauswahl bis hin zur Stimmung, die sie erschafft. So entsteht ein Raum, in dem Musik Menschen verbindet, Erinnerungen schafft und besondere Momente entstehen lässt.

© Julian Hülser, Leon Daniel

YAAMA

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13.06., 19.30 Uhr

Zeltbühne am Altonaer Balkon

YAAMA sprengt das Ideal eines festen Selbstbilds: Die Doppel-EP „Cut/Continuity“ vereint Gegensätze statt sie zu glätten. Organische und elektronische Sounds kreisen um Erinnerung, Wandel und Endlichkeit. Als würde Joni Mitchell nach einem Pink-Floyd-Abstecher Pop schreiben oder Enya Drum’n’Bass wagen – doch YAAMAs vielseitige Stimme verschiebt die Koordinaten und formt ihren eigenen Sound.

Ambient III: Mit Alan Turing durch das Uncanny Valley – Matthias Zoeller

musik altonale

19.06., 16 Uhr

Christianskirche

Wie lässt sich erkennen, ob eine Maschine denkt oder sogar Bewusstsein hat? Alan Turing beantwortete diese Frage 1950 so: Wenn wir im Gespräch keinen Unterschied mehr zwischen Mensch und Maschine feststellen können, hat die Maschine den später nach ihm so benannten Turing-Test bestanden. Er selbst nannte diesen Test ursprünglich Imitation Game. Doch während Sprache uns täuschen kann, reagiert unsere Wahrnehmung möglicherweise empfindlicher. Im Jahr 1970 beschrieb der japanische Robotikforscher Masahiro Mori hypothetisch das „Phänomen des unheimlichen Tals“. Es beschreibt den Moment, in dem menschenähnliche Maschinen plötzlich Unbehagen auslösen – gerade weil sie uns einerseits zu ähnlich sind, aber andererseits nicht vollkommen überzeugen. Zwischen Imitation und Irritation entsteht möglicherweise die Spannung einer Illusion von Vertrautheit und dem Gefühl des Fremden.

Mit der Anwendung generativer künstlicher Intelligenz im Bereich der Musikproduktion werden diese Fragestellungen (neben vielen anderen) auch für die Musik relevant. Zu dieser Veranstaltung werden KI-generierte und herkömmlich produzierte Ambient-Musikbeispiele vorgestellt und die Möglichkeit zur Diskussion geboten.

Die Barner 16

musik altonale

16.06., 16 Uhr

Zeltbühne am Altonaer Balkon

Die barner 16 ist ein inklusives Netzwerk professioneller Kunst- und Kulturproduktionen von Künstler*innen mit und ohne sogenannter Behinderung. Die Kreativschmiede ist als integrierte Betriebsstätte unter dem Dach der alsterarbeit gGmbH organisiert. Im Musikbereich sind diverse Bands und Einzelkünstler*innen in den unterschiedlichsten musikalischen Stilrichtungen aktiv.

Barner Jazz Workshop

Der Barner Jazz Workshop ist ein Kollektiv von Musikern, das sich montags zwischen 10 und 13 Uhr in der barner 16 trifft und von der Pianistin Sophia Oster und dem Kontrabassisten John Hughes geleitet wird. Der Workshop konzentriert sich auf das Spielen offener Strukturen für die Improvisation, die Interpretation von Jazzstandards aus dem „Great American Songbook“ sowie das Schreiben und Spielen von Eigenkompositionen aller Mitglieder, die ihr Material zur Verfügung stellen.

Stille Vann

Stille Vann sind sieben Musiker*innen aus Hamburg, deren Persönlichkeiten und Musikgeschmäcker unterschiedlicher nicht sein könnten. Kunstvoll mischen sie Indie Pop-Klänge mit deutschen Texten, geprägt von Synthiesounds, die an die 80er Jahre erinnern. Offenheit ist wie die Luft zum Atmen. In ihren neuen Songs begegnen die Musiker*innen aus dem Hause barner 16 dem manchmal eher grauen Alltag mit entwaffnendem Charme und interpretieren ihn auf ihre eigene Art neu.

DAIN FAHRDIENST

DAIN FAHRDIENST ist eine Dienstleistungsband, welche aus
einem Projekt für das Buch Kreiselverkehr, eine Autobiografe von Heidi Fischer, hervorgegangen ist. Die Band vertonte Texte aus dem Buch mit Lieblingsliedern der Autorin. So entstand ein quirliger Mix aus bekannten Melodien und kryptischen Texten über den Alltag der Autistin Heidi Fischer. Bestehend aus den Bandmitgliedern: Thorsten Graf, Niklas Drefn, Kevin Hamann sowie Oliver Rumkorf, wurde die Band 2016 gegründet und präsentiert einen Mix aus Neue Deutsche Welle, Hits der 70er, 80er und 90er, die für Sommerfeste, Veranstaltungen, Feste und Partys jeglicher Art gebucht werden kann. Die Band haut bei jeder Party auf die Tube.

Living Music Box

Living Music Box ist eine inklusive Band, die hauptsächlich Coverversionen unterschiedlichster Rock- und Popsongs spielt, wobei die Lieder teilweise umarrangiert werden. Mindestens aber wird den Liedern stets eine eigene Note verliehen. Die Bandbreite des Programms reicht von den 60er Jahren bis hin zu aktuellen Stücken, wobei hier und da auch mal ein eigener Song im Set zu finden ist. Den größten Spaß hat die Band, wenn es gelingt, das Publikum bei Liveauftritten zum Mitsingen und -tanzen zu motivieren.

Abends BumBumDisko – DJ Set

Who run the world? Girls! Lea & Leni haben sich als DJ Team zusammengetan, um euch vor allem ihre liebsten Songs zu spielen. Hier geht es um female Empowerment, ob mit oder ohne Behinderung. Frauen an die Decks und durch die Boxen auf die Tanzfläche. Dabei wird auf Genregrenzen sowie Einschränkungen jeglicher Art gepfiffen und gespielt, was Spaß macht. Wir halten nicht nur die Hit-Latte konstant hoch sondern auch eure Lebensfreude.

CAMERA OBSCURA

Zwischen Struktur und Freiheit, greift die audio-visuelle Musikgruppe Camera Obscura den vorwärts-treibend Klang von Krautrock auf. Dabei bedient sie sich verschiedenster Medien, bricht deren Barrieren auf. So hat die Band schon Stummfilme live vertont, z.B. Dziga Vertovs “Der Mann mit der Kamera” aus dem Jahre 1929.

Camera Obscura lässt Farbe, Form und Klang verschmelzen, wie bei öffentlichen Action-Paintings in Kooperation mit dem Atelier Freistil. Im Rahmen einer Tanz-Performance resoniert die Band in Zusammenarbeit mit dem Theater “Minotauros Kompanie” und der Tanzkompanie “here we are”. Ist keine Leinwand da, reicht das innere Auge des Zuhörenden. Denn Gefühle erkunden und verstärken ist der Kern von Camera Obscuras künstlerischen Schaffens. Stilistisch geht es dabei in viele Richtungen. Was ist geplant? Was ist improvisiert? Camera Obscura beflügelt die Fantasie.