altonale Lesebühne

literatur altonale

18.06., 19.30 Uhr

Stadtteil- & Kulturzentrum MOTTE, Rothestraße 48

Ein Klassiker der literatur altonale zum Mitmachen! Wieder organisiert das Literaturnetzwerk „Textfabrique 51“ die altonale Lesebühne. Autor*innen können sich mit Texten für den Abend anmelden, die zu dem Motto »Vor aller Augen« passen. Dabei sind alle Genres erlaubt – ob Kurzprosa, Romanauszug, Lyrik, Liedtext oder Tagebucheintrag, mit oder ohne musikalische Begleitung. Die Lesezeit pro Autor*in liegt bei acht Minuten. Eine Anmeldung ist für Lesende (samt Textprobe) wie für Gäste erforderlich. Es wird außerdem die LeseMOTTE vergeben, eine Trophäe für den beliebtesten Beitrag des Abends.

Moderation und Textauswahl: Textfabrique 51

Lesung zur Ausstellung „Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“

literatur altonale

21.06., 11 Uhr

Altonaer Museum

Der Schriftsteller Dinçer Güçyeter und die Künstlerin Regina Schmeken führen ein Gespräch anlässlich der Ausstellung von Regina Schmeken „Blutiger Boden. Die Tatorte des NSU“. Anschließend liest der Autor neue Texte aus seinem Werk. Die Veranstaltung verbindet Literatur, Fotografie und Erinnerungskultur und lädt dazu ein, sich über Rassismus, Gewalt und die Bedeutung des Erinnerns in der Gegenwart auszutauschen.

Dinçer Güçyeters Roman „Unser Deutschlandmärchen“ erhielt 2023 den Preis der Leipziger Buchmesse. Darin erzählt er vom Aufwachsen als Kind türkischer Eltern in Deutschland, von der Suche nach Zugehörigkeit und vom Leben zwischen unterschiedlichen kulturellen Erwartungen.

Regina Schmekens Arbeit erhielt nationale und internationale Auszeichnungen und wird seit den 80er Jahren ausgestellt. Ihre großformatigen Schwarzweißfotografien im Altonaer Museum zeigen die Tatorte der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds.

Eine Veranstaltung des Altonaer Museums.