News

Bundesfreiwillige gesucht

21. Oktober 2021

Möchtest du mithelfen, ein in Norddeutschland einmaliges Festival auf die Beine zu stellen? Dann mach’ altonale mit uns! Wir suchen zum 15. Februar 2022 zwei Bundesfreiwillige, die sich als Veranstaltungsassistenz in Teilzeit engagieren möchten – im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Kultur und Bildung.

So kannst du uns unterstützen:

Mitarbeit bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der altonale // Übernahme eines eigenen Projektes // Unterstützung bei der redaktionellen Mitarbeit für Programmheft und Webseite // Assistenz bei der Verteilung unserer Medien im Stadtteil // Mithilfe bei allgemeinen Bürotätigkeiten (Telefon, Adressdatei, Post, Rechnungen, Einkäufe) // Unterstützung bei der Raumvorbereitung von Teammeetings und dem Verfassen von Protokollen // Recherchetätigkeiten

Das bieten wir Dir:

Ein sehr aufgeschlossenes und freundliches Team // Jahrelange Erfahrung in der Festivalorganisation / Spannende Projekte, Kontakte zu Künstler*innen und ein sehr vielfältiges Tätigkeitsfeld // Als Freiwillige*r wirst du direkt bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Kulturfestivals altonale mitarbeiten und das Festival hautnah miterleben

Das wünscht sich die altonale von Dir:

Die altonale sucht Freiwillige, die Begeisterung am kulturellen Leben und Interesse an den Inhalten des Festivals mitbringen. Du wirst die besonderen Anforderungen und Aufgabengebiete der Festivalorganisation kennenlernen und umfangreiche Erfahrungen in der Veranstaltungs- und Projektorganisation sammeln. Durch die Arbeit an einem eigenen Projekt wirst Du diese Erfahrungen direkt umsetzten können. Du solltest über Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Organisationstalent verfügen.

Während der Festivalzeit setzten wir Einsatzbereitschaft zu Arbeitszeiten an Abenden und Wochenenden voraus. Gute Kenntnisse in MS Office sind erwünscht. Optimal wäre eine Gesamteinsatzzeit bis zum 15. August.

Für deine Bewerbung und weitere Informationen gehe einfach auf die Website Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung und fülle dort bis zum 5. Dezember 2021 online den „Fragebogen für Freiwillige“ aus.

Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

Zur Online-Bewerbung

News

Kunstherbst

20. Oktober 2021

Liebe Kunst-Freund*innen, aus organisatorischen Gründen setzt der Kunstherbst in diesem Jahr noch einmal aus – wir sehen uns in 2022 und freuen uns auf Euch!

Alles Gute und herzliche Grüße,
das altonale Team

Kunstherbst

Der altonale Kunstherbst ist eine Messe für bildende Kunst in Altona. Regionale und internationale Künstler*innen sind persönlich vor Ort, in wechselnden spannenden Locations, und präsentieren aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Grafik, Skulptur, Fotografie und Urban Art. Der Austausch auf Augenhöhe zwischen Publikum und Kunstschaffenden hat diese erfolgreiche Veranstaltung geprägt.

Aus organisatorischen Gründen setzt der Kunstherbst in diesem Jahr noch einmal aus – wir sehen uns in 2022!


Monika Baum

kunst altonale und altonale Kunstmarkt

Monika Baum ist Kuratorin der kunst altonale. Sie hat Kulturwissenschaften an der Universität in Lüneburg studiert und ist im Anschluss in die Selbständigkeit gestartet. Neben Lehrtätigkeiten im Fachbereich bildende Kunst entwickelt sie freie Ausstellungsprojekte für Auftraggeber*innen aus der Wirtschaft.

Telefon +49 (0)40 – 39 80 69 70
E-Mail kunst@altonale.de

Alle Beiträge ansehen

17 Tage lang war Altona eine einzige große Bühne für Kunst, Literatur, Theater, Musik, Film und Straßenkünste: Die altonale und das internationale Straßenkunstfestival STAMP fanden zwar kleiner, aber wie immer auf sehr hohem Niveau statt. Die Atmosphäre und die Stimmung am Festivalzentrum und bei allen anderen Veranstaltungen waren in diesem Jahr ganz besonders schön – verbunden mit der Freude, Kultur endlich wieder mit anderen genießen zu können. Das war deutlich zu spüren und hat uns sehr glücklich gemacht.

Besonders die Open-Air-Veranstaltungen am letzten Wochenende im Rahmen von STAMP sorgten dafür, dass die Besucher sich einig waren: Das Festival-Feeling, das uns in den letzten Jahren so gefehlt hat, ist wieder da!

Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr, wenn wir uns vom 16. Juni bis 3. Juli 2022 wieder mit Künstler*innen und Besucher*innen auf dem Platz der Republik und an all unseren anderen Spielorten treffen werden.

Büro für Wunsch-Werte: Late-Night Counting

STAMP

17.9., 21–23 Uhr

KunstContainer am Bahnhof Altona

Liebes Ottensen, offizielle Statistiken und Zahlen zeichnen ein Bild von diesem Stadtteil, aber deckt sich dieses Bild damit, wie ihr ihn seht? Gemeinsam mit allen Interessierten begeben wir uns auf die Suche danach, wie sich Ottensen anders (er)zählen lässt.

Für sechs Wochen eröffnen wir das “Büro für Wunsch-Werte” im Kunstcontainer in der Ottenser Hauptstraße, direkt vorm Bahnhof Altona. Hier könnt ihr eure Zahl des Tages abgeben, über Zahlen zu Ottensen sprechen und euch eure eigene Statistik basteln: “Orte, an denen Musik erklingt”, “Kinder, die alleine unterwegs sind”, “Menschen, die zurückgrüßen”. Was riecht, fühlt, schmeckt, seht, hört ihr in Ottensen? Und wie viel?

So wächst über den gesamten Zeitraum eine Ausstellung kreativer Stadtteilerzählungen und Visionen für Ottensen, die durchgehend besucht werden kann. Zum Abschluss werden die gesammelten (Er)Zählungen der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz-Performance übergeben.

Aktuelle Aktionen und Termine findet ihr am Container, auf www.das-explorativ.com und in den Social Media Kanälen vom Büro für Wunsch-Werte.

Kommt vorbei. Wir zählen auf euch.
das_Explorativ

Dear Ottensen, official statistics and data paint a certain picture of Ottensen, but is it the same picture that you see? Together with everyone interested we explore how Ottensen can be (re)counted differently.

For six weeks we open the ‚Bureau for Wish Results‘ in the art container outside Altona Station in Ottenser Hauptstraße. Here you can hand in your number of the day, talk about numbers relevant to Ottensen and fabricate your own statistics: ‚Places where music can be heard.‘ ‚Children walking the streets alone, but safe.‘ ‚People who return a friendly Hello.‘ What do you smell, feel, taste, see, hear in Ottensen? And how much of it?

During this period material for an exhibition of creative story-telling about and visions for Ottensen will be gathered. It can be visited during work in progress. Finally all the collected (re)counts will be presented in a public press conference-performance.

Times and places for different events can be found at the container, on www.das-explorativ.com and in social media channels in front of the Bureau of Wish Results.

Come see us. We count on you.
das_Explorativ

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

AAA – Accessible Art for All

STAMP

2. bis 19.9.

Hamburg Altona

„AAA – Accessible Art for All“ bringt Kunst an wahrlich ungewohnte und sehr öffentliche Orte: an und in öffentliche Toiletten. Das vielschichtige Kooperationsprojekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für zukünftige europäische Gesellschaften durch Kunst in Toiletten zu schärfen. Die Themen reichen dabei von Klimaschwankungen über Nachhaltigkeit bis hin zu der Bedeutung, heute und morgen in einer europäischen Gemeinschaft zu leben – in einer Gesellschaft, die gegen Mobbing und Diskriminierung Stellung bezieht und deren Türen jederzeit offen für Migrant*innen und Geflüchtete sind.

In fünf europäischen Städten (Rom, Leicester, Hamburg, Kristianstad und Sofia) werden künstlerische Bearbeitungen dieses Themas an die Orte gebracht, auf die wir alle gehen (müssen). In Hamburg eröffnen ab dem 2. September für die gesamte Dauer der altonale und darüber hinaus gleich fünf spannende Toiletteninstallationen.

„AAA – Accessible Art for All“ takes art to unusual, yet very public places: at and in public toilets. The many-faceted cooperative project aims at hightening the perception of future European societies through art in toilets. Its topics range from climate change to sustainability and the meaning of living in the European today and tomorrow – in a society that takes a stance against mobbing and discrimination and whose doors are always open for migrants and refugees.

In five European cities (Rome, Leicester, Hamburg, Kristianstad and Sofia) artistic takes of these topics will be presented at places where all of us (have to) go. For the duration of altonale five exciting toilet installations will be opened in Hamburg on September 2nd.


Gergana Popova & Mariya Badeva: UPSIDE DOWN. Can you reach?

KunstContainer, Ottenser Hauptstraße 1

Wir sind von Räumen umgeben, die für Menschen mit Behinderungenunerreichbar sind, aber wir sind uns ihres Kampfes nicht bewusst. Mit ihrem Vorschlag für das Urinal am Alma-Wartenberg-Platz wollen Gergana Popova und Mariya Badeva das Bewusstsein dafür schärfen, wie die banalsten Dinge des Alltags, die wir für selbstverständlich halten, zu einem Hindernis werden können, das ohne Hilfe nicht zu überwinden ist. Wir wollen Empathie wecken und versuchen, Menschen dazu zu bringen, so zu denken und zu fühlen wie Menschen mit Behinderungen, wenn sie keinen Zugang zu grundlegenden Einrichtungen wie der Toilette haben.

We are surrounded by spaces which are out of reach for people with disabilities, however, we are unaware of their struggle. The proposal in the urinal at Alma-Wartenberg-Platz aims to raise awareness of how the most mundane things in our everyday life, which we take for granted, can become an obstacle, impossible to overcome, without assistance. We want to evoke empathy and try to make people think and feel in the same way as people with disabilities, when they cannot have access to fundamental facilities, such as the toilet.


Vishal Joshi: WE REFLECT

Toilettenwagen auf dem Platz der Republik, 22765 Hamburg

Wenn man in Europa lebt, arbeitet, spielt oder einfach nur existiert, ist man ein Europäer. Unabhängig von Alter, Klasse, Geschlecht, Rasse oder kulturellen Hintergrund. Man wird zu dem Ort und der Ort wird zu einem selbst. Europa ist ein Spiegelbild seiner Menschen, und seine Menschen ein Spiegelbild Europas. Vishal Joshi wird die Menschen dazu anregen, über ihren eigenen Beitrag zur europäischen Gesellschaft und ihren Werten nachzudenken und ihn zu erforschen, indem er eine öffentliche Außentoilette für eine Spiegelinstallation nutzt. Die spiegelnde Oberfläche wird mit abstrakten Bildern von Hamburger Bürgern bedeckt sein. Du siehst Dich selbst, Du siehst andere, Du siehst Deine Umgebung.

By living, working, playing, or simply existing in Europe, you are a European. No matter your age, class, gender, race, or cultural background. You become the place and the place becomes you. Europe is a reflection of its people, and its people a reflection of it. Vishal Joshi will encourage people to think about and explore their own contribution to European society, and its values, by using a public outdoor toilet to create a mirrored installation. The reflective surface will be covered with abstract images of Hamburg locals. You see yourself, you see others, you see your environment.


Dong Zhou: Here could be a camera

Toilette im Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

In dieser Toilette hört man das Geräusch der Spycam-Kriminalität. Sie sind leise, heimtückisch und unauffällig, aber allgegenwärtig, genau wie die versteckten Kameras. Spionagekriminalität ist zu einem internationalen Problem geworden, dessen Opfer oft in Ostasien zu finden sind. Die Zahl der Verbrechen mit versteckter Kamera in Südkorea lag 2017 bei mehr als 6.500. Mehr als 80 % der Opfer sind Frauen. Diese Aufnahmen werden ohne ihr Wissen auf Porno-Websites hochgeladen. Die Zielgruppe der Konsumenten sind hauptsächlich heterosexuelle Männer auf der ganzen Welt. Mit dieser Arbeit soll das Bewusstsein für dieses Problem geschärft und eine Bestrafung der internationalen digitalen Verbrechen gefordert werden.

In this toilet, you are hearing the sound of spycam crime. They are quiet, sneaky, and unobtrusive, but ubiquitous, just like the hidden cameras. Spycam crimes became an international problem whose victims are often in East Asia. The number of hidden camera crimes in South Korea was more than 6,500 in 2017. More than 80% of victims are women. These footages are uploaded to porn websites without their knowledge. The target group of the consumer is mainly straight men around the world. This work is for raising the awareness of this problem and appealing punishment to the international digital crimes.


Stefka Koleva: MENSCH PROJEKT (schau dich um)

Toilette im Stadtteilkulturzentraum HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg

Die Erkundung der Welt um uns herum ist ein sehr langsamer Prozess: Zuerst erkunden wir uns selbst, deshalb akzeptieren wir zuerst alles, was uns ähnlich ist, und nehmen nur sehr langsam Dinge an, die uns nicht so ähnlich sind. Das Projekt versetzt uns in eine Situation des Vergleichs zwischen links und rechts und zielt darauf ab, Perspektiven zu bereichern und zu erweitern, während man eine Wahl trifft.

Exploring the world around is a very slow process: first we explore ourselves therefore first we accept everything similar to us and very slow accept things that are not so similar to us. The project puts you in a situation of comparison between left and right , and have aims to enrich and extend your perspective while your making a choice.


The Orion: We All Share The Same Sky

Urinal auf dem Alma-Wartenberg-Platz, 22765 Hamburg

Jeder Mensch ist einzigartig, so wie jeder Winkel des Universums erstaunlich unterschiedlich ist, und doch sind wir auf allen Ebenen miteinander verbunden, da jeder von uns ein großer, funktionierender Kosmos ist. Das Kunstwerk „We All Share The Same Sky“ erinnert an eine Himmelskarte, die die kulturellen und individuellen Unterschiede von Schülern und Lehrern im Rahmen eines europäischen Austauschs aufzeigt. Orion ist ein autodidaktischer astronomischer Straßenkünstler, der von den Sternen gefallen ist und zu den Pionieren der osteuropäischen Straßenkunstszene gehört. Indem er die Sterne auf die Straße bringt, versucht er, die Lücke zwischen Astronomie und Urban Art zu schließen.

Every person is unique just as every corner of the Universe is amazingly different, and yet, we are interconnected on all scales with every one of us as a great working Cosmos. „We All Share The Same Sky“ artwork is reminiscent of a celestial map showing the cultural and individual diversities that represent the European exchange of students and teachers. Orion is a self-taught astronomical street artist, fallen from the stars among the pioneers of the Eastern European street art scene. By bringing the stars down to the streets, he tries to fill in the gap between Astronomy & Urban Art.

AAA – Accessible Art for All

STAMP

2. bis 19.9.

Hamburg Altona

„AAA – Accessible Art for All“ bringt Kunst an wahrlich ungewohnte und sehr öffentliche Orte: an und in öffentliche Toiletten. Das vielschichtige Kooperationsprojekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für zukünftige europäische Gesellschaften durch Kunst in Toiletten zu schärfen. Die Themen reichen dabei von Klimaschwankungen über Nachhaltigkeit bis hin zu der Bedeutung, heute und morgen in einer europäischen Gemeinschaft zu leben – in einer Gesellschaft, die gegen Mobbing und Diskriminierung Stellung bezieht und deren Türen jederzeit offen für Migrant*innen und Geflüchtete sind.

In fünf europäischen Städten (Rom, Leicester, Hamburg, Kristianstad und Sofia) werden künstlerische Bearbeitungen dieses Themas an die Orte gebracht, auf die wir alle gehen (müssen). In Hamburg eröffnen ab dem 2. September für die gesamte Dauer der altonale und darüber hinaus gleich fünf spannende Toiletteninstallationen.

„AAA – Accessible Art for All“ takes art to unusual, yet very public places: at and in public toilets. The many-faceted cooperative project aims at hightening the perception of future European societies through art in toilets. Its topics range from climate change to sustainability and the meaning of living in the European today and tomorrow – in a society that takes a stance against mobbing and discrimination and whose doors are always open for migrants and refugees.

In five European cities (Rome, Leicester, Hamburg, Kristianstad and Sofia) artistic takes of these topics will be presented at places where all of us (have to) go. For the duration of altonale five exciting toilet installations will be opened in Hamburg on September 2nd.


Gergana Popova & Mariya Badeva: UPSIDE DOWN. Can you reach?

KunstContainer, Ottenser Hauptstraße 1

Wir sind von Räumen umgeben, die für Menschen mit Behinderungenunerreichbar sind, aber wir sind uns ihres Kampfes nicht bewusst. Mit ihrem Vorschlag für das Urinal am Alma-Wartenberg-Platz wollen Gergana Popova und Mariya Badeva das Bewusstsein dafür schärfen, wie die banalsten Dinge des Alltags, die wir für selbstverständlich halten, zu einem Hindernis werden können, das ohne Hilfe nicht zu überwinden ist. Wir wollen Empathie wecken und versuchen, Menschen dazu zu bringen, so zu denken und zu fühlen wie Menschen mit Behinderungen, wenn sie keinen Zugang zu grundlegenden Einrichtungen wie der Toilette haben.

We are surrounded by spaces which are out of reach for people with disabilities, however, we are unaware of their struggle. The proposal in the urinal at Alma-Wartenberg-Platz aims to raise awareness of how the most mundane things in our everyday life, which we take for granted, can become an obstacle, impossible to overcome, without assistance. We want to evoke empathy and try to make people think and feel in the same way as people with disabilities, when they cannot have access to fundamental facilities, such as the toilet.


Vishal Joshi: WE REFLECT

Toilettenwagen auf dem Platz der Republik, 22765 Hamburg

Wenn man in Europa lebt, arbeitet, spielt oder einfach nur existiert, ist man ein Europäer. Unabhängig von Alter, Klasse, Geschlecht, Rasse oder kulturellen Hintergrund. Man wird zu dem Ort und der Ort wird zu einem selbst. Europa ist ein Spiegelbild seiner Menschen, und seine Menschen ein Spiegelbild Europas. Vishal Joshi wird die Menschen dazu anregen, über ihren eigenen Beitrag zur europäischen Gesellschaft und ihren Werten nachzudenken und ihn zu erforschen, indem er eine öffentliche Außentoilette für eine Spiegelinstallation nutzt. Die spiegelnde Oberfläche wird mit abstrakten Bildern von Hamburger Bürgern bedeckt sein. Du siehst Dich selbst, Du siehst andere, Du siehst Deine Umgebung.

By living, working, playing, or simply existing in Europe, you are a European. No matter your age, class, gender, race, or cultural background. You become the place and the place becomes you. Europe is a reflection of its people, and its people a reflection of it. Vishal Joshi will encourage people to think about and explore their own contribution to European society, and its values, by using a public outdoor toilet to create a mirrored installation. The reflective surface will be covered with abstract images of Hamburg locals. You see yourself, you see others, you see your environment.


Dong Zhou: Here could be a camera

Toilette im Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

In dieser Toilette hört man das Geräusch der Spycam-Kriminalität. Sie sind leise, heimtückisch und unauffällig, aber allgegenwärtig, genau wie die versteckten Kameras. Spionagekriminalität ist zu einem internationalen Problem geworden, dessen Opfer oft in Ostasien zu finden sind. Die Zahl der Verbrechen mit versteckter Kamera in Südkorea lag 2017 bei mehr als 6.500. Mehr als 80 % der Opfer sind Frauen. Diese Aufnahmen werden ohne ihr Wissen auf Porno-Websites hochgeladen. Die Zielgruppe der Konsumenten sind hauptsächlich heterosexuelle Männer auf der ganzen Welt. Mit dieser Arbeit soll das Bewusstsein für dieses Problem geschärft und eine Bestrafung der internationalen digitalen Verbrechen gefordert werden.

In this toilet, you are hearing the sound of spycam crime. They are quiet, sneaky, and unobtrusive, but ubiquitous, just like the hidden cameras. Spycam crimes became an international problem whose victims are often in East Asia. The number of hidden camera crimes in South Korea was more than 6,500 in 2017. More than 80% of victims are women. These footages are uploaded to porn websites without their knowledge. The target group of the consumer is mainly straight men around the world. This work is for raising the awareness of this problem and appealing punishment to the international digital crimes.


Stefka Koleva: MENSCH PROJEKT (schau dich um)

Toilette im Stadtteilkulturzentraum HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg

Die Erkundung der Welt um uns herum ist ein sehr langsamer Prozess: Zuerst erkunden wir uns selbst, deshalb akzeptieren wir zuerst alles, was uns ähnlich ist, und nehmen nur sehr langsam Dinge an, die uns nicht so ähnlich sind. Das Projekt versetzt uns in eine Situation des Vergleichs zwischen links und rechts und zielt darauf ab, Perspektiven zu bereichern und zu erweitern, während man eine Wahl trifft.

Exploring the world around is a very slow process: first we explore ourselves therefore first we accept everything similar to us and very slow accept things that are not so similar to us. The project puts you in a situation of comparison between left and right , and have aims to enrich and extend your perspective while your making a choice.


The Orion: We All Share The Same Sky

Urinal auf dem Alma-Wartenberg-Platz, 22765 Hamburg

Jeder Mensch ist einzigartig, so wie jeder Winkel des Universums erstaunlich unterschiedlich ist, und doch sind wir auf allen Ebenen miteinander verbunden, da jeder von uns ein großer, funktionierender Kosmos ist. Das Kunstwerk „We All Share The Same Sky“ erinnert an eine Himmelskarte, die die kulturellen und individuellen Unterschiede von Schülern und Lehrern im Rahmen eines europäischen Austauschs aufzeigt. Orion ist ein autodidaktischer astronomischer Straßenkünstler, der von den Sternen gefallen ist und zu den Pionieren der osteuropäischen Straßenkunstszene gehört. Indem er die Sterne auf die Straße bringt, versucht er, die Lücke zwischen Astronomie und Urban Art zu schließen.

Every person is unique just as every corner of the Universe is amazingly different, and yet, we are interconnected on all scales with every one of us as a great working Cosmos. „We All Share The Same Sky“ artwork is reminiscent of a celestial map showing the cultural and individual diversities that represent the European exchange of students and teachers. Orion is a self-taught astronomical street artist, fallen from the stars among the pioneers of the Eastern European street art scene. By bringing the stars down to the streets, he tries to fill in the gap between Astronomy & Urban Art.

AAA – Accessible Art for All

STAMP

2. bis 19.9.

Hamburg Altona

„AAA – Accessible Art for All“ bringt Kunst an wahrlich ungewohnte und sehr öffentliche Orte: an und in öffentliche Toiletten. Das vielschichtige Kooperationsprojekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für zukünftige europäische Gesellschaften durch Kunst in Toiletten zu schärfen. Die Themen reichen dabei von Klimaschwankungen über Nachhaltigkeit bis hin zu der Bedeutung, heute und morgen in einer europäischen Gemeinschaft zu leben – in einer Gesellschaft, die gegen Mobbing und Diskriminierung Stellung bezieht und deren Türen jederzeit offen für Migrant*innen und Geflüchtete sind.

In fünf europäischen Städten (Rom, Leicester, Hamburg, Kristianstad und Sofia) werden künstlerische Bearbeitungen dieses Themas an die Orte gebracht, auf die wir alle gehen (müssen). In Hamburg eröffnen ab dem 2. September für die gesamte Dauer der altonale und darüber hinaus gleich fünf spannende Toiletteninstallationen.

„AAA – Accessible Art for All“ takes art to unusual, yet very public places: at and in public toilets. The many-faceted cooperative project aims at hightening the perception of future European societies through art in toilets. Its topics range from climate change to sustainability and the meaning of living in the European today and tomorrow – in a society that takes a stance against mobbing and discrimination and whose doors are always open for migrants and refugees.

In five European cities (Rome, Leicester, Hamburg, Kristianstad and Sofia) artistic takes of these topics will be presented at places where all of us (have to) go. For the duration of altonale five exciting toilet installations will be opened in Hamburg on September 2nd.


Gergana Popova & Mariya Badeva: UPSIDE DOWN. Can you reach?

KunstContainer, Ottenser Hauptstraße 1

Wir sind von Räumen umgeben, die für Menschen mit Behinderungenunerreichbar sind, aber wir sind uns ihres Kampfes nicht bewusst. Mit ihrem Vorschlag für das Urinal am Alma-Wartenberg-Platz wollen Gergana Popova und Mariya Badeva das Bewusstsein dafür schärfen, wie die banalsten Dinge des Alltags, die wir für selbstverständlich halten, zu einem Hindernis werden können, das ohne Hilfe nicht zu überwinden ist. Wir wollen Empathie wecken und versuchen, Menschen dazu zu bringen, so zu denken und zu fühlen wie Menschen mit Behinderungen, wenn sie keinen Zugang zu grundlegenden Einrichtungen wie der Toilette haben.

We are surrounded by spaces which are out of reach for people with disabilities, however, we are unaware of their struggle. The proposal in the urinal at Alma-Wartenberg-Platz aims to raise awareness of how the most mundane things in our everyday life, which we take for granted, can become an obstacle, impossible to overcome, without assistance. We want to evoke empathy and try to make people think and feel in the same way as people with disabilities, when they cannot have access to fundamental facilities, such as the toilet.


Vishal Joshi: WE REFLECT

Toilettenwagen auf dem Platz der Republik, 22765 Hamburg

Wenn man in Europa lebt, arbeitet, spielt oder einfach nur existiert, ist man ein Europäer. Unabhängig von Alter, Klasse, Geschlecht, Rasse oder kulturellen Hintergrund. Man wird zu dem Ort und der Ort wird zu einem selbst. Europa ist ein Spiegelbild seiner Menschen, und seine Menschen ein Spiegelbild Europas. Vishal Joshi wird die Menschen dazu anregen, über ihren eigenen Beitrag zur europäischen Gesellschaft und ihren Werten nachzudenken und ihn zu erforschen, indem er eine öffentliche Außentoilette für eine Spiegelinstallation nutzt. Die spiegelnde Oberfläche wird mit abstrakten Bildern von Hamburger Bürgern bedeckt sein. Du siehst Dich selbst, Du siehst andere, Du siehst Deine Umgebung.

By living, working, playing, or simply existing in Europe, you are a European. No matter your age, class, gender, race, or cultural background. You become the place and the place becomes you. Europe is a reflection of its people, and its people a reflection of it. Vishal Joshi will encourage people to think about and explore their own contribution to European society, and its values, by using a public outdoor toilet to create a mirrored installation. The reflective surface will be covered with abstract images of Hamburg locals. You see yourself, you see others, you see your environment.


Dong Zhou: Here could be a camera

Toilette im Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

In dieser Toilette hört man das Geräusch der Spycam-Kriminalität. Sie sind leise, heimtückisch und unauffällig, aber allgegenwärtig, genau wie die versteckten Kameras. Spionagekriminalität ist zu einem internationalen Problem geworden, dessen Opfer oft in Ostasien zu finden sind. Die Zahl der Verbrechen mit versteckter Kamera in Südkorea lag 2017 bei mehr als 6.500. Mehr als 80 % der Opfer sind Frauen. Diese Aufnahmen werden ohne ihr Wissen auf Porno-Websites hochgeladen. Die Zielgruppe der Konsumenten sind hauptsächlich heterosexuelle Männer auf der ganzen Welt. Mit dieser Arbeit soll das Bewusstsein für dieses Problem geschärft und eine Bestrafung der internationalen digitalen Verbrechen gefordert werden.

In this toilet, you are hearing the sound of spycam crime. They are quiet, sneaky, and unobtrusive, but ubiquitous, just like the hidden cameras. Spycam crimes became an international problem whose victims are often in East Asia. The number of hidden camera crimes in South Korea was more than 6,500 in 2017. More than 80% of victims are women. These footages are uploaded to porn websites without their knowledge. The target group of the consumer is mainly straight men around the world. This work is for raising the awareness of this problem and appealing punishment to the international digital crimes.


Stefka Koleva: MENSCH PROJEKT (schau dich um)

Toilette im Stadtteilkulturzentraum HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg

Die Erkundung der Welt um uns herum ist ein sehr langsamer Prozess: Zuerst erkunden wir uns selbst, deshalb akzeptieren wir zuerst alles, was uns ähnlich ist, und nehmen nur sehr langsam Dinge an, die uns nicht so ähnlich sind. Das Projekt versetzt uns in eine Situation des Vergleichs zwischen links und rechts und zielt darauf ab, Perspektiven zu bereichern und zu erweitern, während man eine Wahl trifft.

Exploring the world around is a very slow process: first we explore ourselves therefore first we accept everything similar to us and very slow accept things that are not so similar to us. The project puts you in a situation of comparison between left and right , and have aims to enrich and extend your perspective while your making a choice.


The Orion: We All Share The Same Sky

Urinal auf dem Alma-Wartenberg-Platz, 22765 Hamburg

Jeder Mensch ist einzigartig, so wie jeder Winkel des Universums erstaunlich unterschiedlich ist, und doch sind wir auf allen Ebenen miteinander verbunden, da jeder von uns ein großer, funktionierender Kosmos ist. Das Kunstwerk „We All Share The Same Sky“ erinnert an eine Himmelskarte, die die kulturellen und individuellen Unterschiede von Schülern und Lehrern im Rahmen eines europäischen Austauschs aufzeigt. Orion ist ein autodidaktischer astronomischer Straßenkünstler, der von den Sternen gefallen ist und zu den Pionieren der osteuropäischen Straßenkunstszene gehört. Indem er die Sterne auf die Straße bringt, versucht er, die Lücke zwischen Astronomie und Urban Art zu schließen.

Every person is unique just as every corner of the Universe is amazingly different, and yet, we are interconnected on all scales with every one of us as a great working Cosmos. „We All Share The Same Sky“ artwork is reminiscent of a celestial map showing the cultural and individual diversities that represent the European exchange of students and teachers. Orion is a self-taught astronomical street artist, fallen from the stars among the pioneers of the Eastern European street art scene. By bringing the stars down to the streets, he tries to fill in the gap between Astronomy & Urban Art.

AAA – Accessible Art for All

STAMP

2. bis 19.9.

Hamburg Altona

„AAA – Accessible Art for All“ bringt Kunst an wahrlich ungewohnte und sehr öffentliche Orte: an und in öffentliche Toiletten. Das vielschichtige Kooperationsprojekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für zukünftige europäische Gesellschaften durch Kunst in Toiletten zu schärfen. Die Themen reichen dabei von Klimaschwankungen über Nachhaltigkeit bis hin zu der Bedeutung, heute und morgen in einer europäischen Gemeinschaft zu leben – in einer Gesellschaft, die gegen Mobbing und Diskriminierung Stellung bezieht und deren Türen jederzeit offen für Migrant*innen und Geflüchtete sind.

In fünf europäischen Städten (Rom, Leicester, Hamburg, Kristianstad und Sofia) werden künstlerische Bearbeitungen dieses Themas an die Orte gebracht, auf die wir alle gehen (müssen). In Hamburg eröffnen ab dem 2. September für die gesamte Dauer der altonale und darüber hinaus gleich fünf spannende Toiletteninstallationen.

„AAA – Accessible Art for All“ takes art to unusual, yet very public places: at and in public toilets. The many-faceted cooperative project aims at hightening the perception of future European societies through art in toilets. Its topics range from climate change to sustainability and the meaning of living in the European today and tomorrow – in a society that takes a stance against mobbing and discrimination and whose doors are always open for migrants and refugees.

In five European cities (Rome, Leicester, Hamburg, Kristianstad and Sofia) artistic takes of these topics will be presented at places where all of us (have to) go. For the duration of altonale five exciting toilet installations will be opened in Hamburg on September 2nd.


Gergana Popova & Mariya Badeva: UPSIDE DOWN. Can you reach?

KunstContainer, Ottenser Hauptstraße 1

Wir sind von Räumen umgeben, die für Menschen mit Behinderungenunerreichbar sind, aber wir sind uns ihres Kampfes nicht bewusst. Mit ihrem Vorschlag für das Urinal am Alma-Wartenberg-Platz wollen Gergana Popova und Mariya Badeva das Bewusstsein dafür schärfen, wie die banalsten Dinge des Alltags, die wir für selbstverständlich halten, zu einem Hindernis werden können, das ohne Hilfe nicht zu überwinden ist. Wir wollen Empathie wecken und versuchen, Menschen dazu zu bringen, so zu denken und zu fühlen wie Menschen mit Behinderungen, wenn sie keinen Zugang zu grundlegenden Einrichtungen wie der Toilette haben.

We are surrounded by spaces which are out of reach for people with disabilities, however, we are unaware of their struggle. The proposal in the urinal at Alma-Wartenberg-Platz aims to raise awareness of how the most mundane things in our everyday life, which we take for granted, can become an obstacle, impossible to overcome, without assistance. We want to evoke empathy and try to make people think and feel in the same way as people with disabilities, when they cannot have access to fundamental facilities, such as the toilet.


Vishal Joshi: WE REFLECT

Toilettenwagen auf dem Platz der Republik, 22765 Hamburg

Wenn man in Europa lebt, arbeitet, spielt oder einfach nur existiert, ist man ein Europäer. Unabhängig von Alter, Klasse, Geschlecht, Rasse oder kulturellen Hintergrund. Man wird zu dem Ort und der Ort wird zu einem selbst. Europa ist ein Spiegelbild seiner Menschen, und seine Menschen ein Spiegelbild Europas. Vishal Joshi wird die Menschen dazu anregen, über ihren eigenen Beitrag zur europäischen Gesellschaft und ihren Werten nachzudenken und ihn zu erforschen, indem er eine öffentliche Außentoilette für eine Spiegelinstallation nutzt. Die spiegelnde Oberfläche wird mit abstrakten Bildern von Hamburger Bürgern bedeckt sein. Du siehst Dich selbst, Du siehst andere, Du siehst Deine Umgebung.

By living, working, playing, or simply existing in Europe, you are a European. No matter your age, class, gender, race, or cultural background. You become the place and the place becomes you. Europe is a reflection of its people, and its people a reflection of it. Vishal Joshi will encourage people to think about and explore their own contribution to European society, and its values, by using a public outdoor toilet to create a mirrored installation. The reflective surface will be covered with abstract images of Hamburg locals. You see yourself, you see others, you see your environment.


Dong Zhou: Here could be a camera

Toilette im Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

In dieser Toilette hört man das Geräusch der Spycam-Kriminalität. Sie sind leise, heimtückisch und unauffällig, aber allgegenwärtig, genau wie die versteckten Kameras. Spionagekriminalität ist zu einem internationalen Problem geworden, dessen Opfer oft in Ostasien zu finden sind. Die Zahl der Verbrechen mit versteckter Kamera in Südkorea lag 2017 bei mehr als 6.500. Mehr als 80 % der Opfer sind Frauen. Diese Aufnahmen werden ohne ihr Wissen auf Porno-Websites hochgeladen. Die Zielgruppe der Konsumenten sind hauptsächlich heterosexuelle Männer auf der ganzen Welt. Mit dieser Arbeit soll das Bewusstsein für dieses Problem geschärft und eine Bestrafung der internationalen digitalen Verbrechen gefordert werden.

In this toilet, you are hearing the sound of spycam crime. They are quiet, sneaky, and unobtrusive, but ubiquitous, just like the hidden cameras. Spycam crimes became an international problem whose victims are often in East Asia. The number of hidden camera crimes in South Korea was more than 6,500 in 2017. More than 80% of victims are women. These footages are uploaded to porn websites without their knowledge. The target group of the consumer is mainly straight men around the world. This work is for raising the awareness of this problem and appealing punishment to the international digital crimes.


Stefka Koleva: MENSCH PROJEKT (schau dich um)

Toilette im Stadtteilkulturzentraum HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg

Die Erkundung der Welt um uns herum ist ein sehr langsamer Prozess: Zuerst erkunden wir uns selbst, deshalb akzeptieren wir zuerst alles, was uns ähnlich ist, und nehmen nur sehr langsam Dinge an, die uns nicht so ähnlich sind. Das Projekt versetzt uns in eine Situation des Vergleichs zwischen links und rechts und zielt darauf ab, Perspektiven zu bereichern und zu erweitern, während man eine Wahl trifft.

Exploring the world around is a very slow process: first we explore ourselves therefore first we accept everything similar to us and very slow accept things that are not so similar to us. The project puts you in a situation of comparison between left and right , and have aims to enrich and extend your perspective while your making a choice.


The Orion: We All Share The Same Sky

Urinal auf dem Alma-Wartenberg-Platz, 22765 Hamburg

Jeder Mensch ist einzigartig, so wie jeder Winkel des Universums erstaunlich unterschiedlich ist, und doch sind wir auf allen Ebenen miteinander verbunden, da jeder von uns ein großer, funktionierender Kosmos ist. Das Kunstwerk „We All Share The Same Sky“ erinnert an eine Himmelskarte, die die kulturellen und individuellen Unterschiede von Schülern und Lehrern im Rahmen eines europäischen Austauschs aufzeigt. Orion ist ein autodidaktischer astronomischer Straßenkünstler, der von den Sternen gefallen ist und zu den Pionieren der osteuropäischen Straßenkunstszene gehört. Indem er die Sterne auf die Straße bringt, versucht er, die Lücke zwischen Astronomie und Urban Art zu schließen.

Every person is unique just as every corner of the Universe is amazingly different, and yet, we are interconnected on all scales with every one of us as a great working Cosmos. „We All Share The Same Sky“ artwork is reminiscent of a celestial map showing the cultural and individual diversities that represent the European exchange of students and teachers. Orion is a self-taught astronomical street artist, fallen from the stars among the pioneers of the Eastern European street art scene. By bringing the stars down to the streets, he tries to fill in the gap between Astronomy & Urban Art.

AAA – Accessible Art for All

STAMP

2. bis 19.9.

Hamburg Altona

„AAA – Accessible Art for All“ bringt Kunst an wahrlich ungewohnte und sehr öffentliche Orte: an und in öffentliche Toiletten. Das vielschichtige Kooperationsprojekt zielt darauf ab, das Bewusstsein für zukünftige europäische Gesellschaften durch Kunst in Toiletten zu schärfen. Die Themen reichen dabei von Klimaschwankungen über Nachhaltigkeit bis hin zu der Bedeutung, heute und morgen in einer europäischen Gemeinschaft zu leben – in einer Gesellschaft, die gegen Mobbing und Diskriminierung Stellung bezieht und deren Türen jederzeit offen für Migrant*innen und Geflüchtete sind.

In fünf europäischen Städten (Rom, Leicester, Hamburg, Kristianstad und Sofia) werden künstlerische Bearbeitungen dieses Themas an die Orte gebracht, auf die wir alle gehen (müssen). In Hamburg eröffnen ab dem 2. September für die gesamte Dauer der altonale und darüber hinaus gleich fünf spannende Toiletteninstallationen.

„AAA – Accessible Art for All“ takes art to unusual, yet very public places: at and in public toilets. The many-faceted cooperative project aims at hightening the perception of future European societies through art in toilets. Its topics range from climate change to sustainability and the meaning of living in the European today and tomorrow – in a society that takes a stance against mobbing and discrimination and whose doors are always open for migrants and refugees.

In five European cities (Rome, Leicester, Hamburg, Kristianstad and Sofia) artistic takes of these topics will be presented at places where all of us (have to) go. For the duration of altonale five exciting toilet installations will be opened in Hamburg on September 2nd.


Gergana Popova & Mariya Badeva: UPSIDE DOWN. Can you reach?

KunstContainer, Ottenser Hauptstraße 1

Wir sind von Räumen umgeben, die für Menschen mit Behinderungenunerreichbar sind, aber wir sind uns ihres Kampfes nicht bewusst. Mit ihrem Vorschlag für das Urinal am Alma-Wartenberg-Platz wollen Gergana Popova und Mariya Badeva das Bewusstsein dafür schärfen, wie die banalsten Dinge des Alltags, die wir für selbstverständlich halten, zu einem Hindernis werden können, das ohne Hilfe nicht zu überwinden ist. Wir wollen Empathie wecken und versuchen, Menschen dazu zu bringen, so zu denken und zu fühlen wie Menschen mit Behinderungen, wenn sie keinen Zugang zu grundlegenden Einrichtungen wie der Toilette haben.

We are surrounded by spaces which are out of reach for people with disabilities, however, we are unaware of their struggle. The proposal in the urinal at Alma-Wartenberg-Platz aims to raise awareness of how the most mundane things in our everyday life, which we take for granted, can become an obstacle, impossible to overcome, without assistance. We want to evoke empathy and try to make people think and feel in the same way as people with disabilities, when they cannot have access to fundamental facilities, such as the toilet.


Vishal Joshi: WE REFLECT

Toilettenwagen auf dem Platz der Republik, 22765 Hamburg

Wenn man in Europa lebt, arbeitet, spielt oder einfach nur existiert, ist man ein Europäer. Unabhängig von Alter, Klasse, Geschlecht, Rasse oder kulturellen Hintergrund. Man wird zu dem Ort und der Ort wird zu einem selbst. Europa ist ein Spiegelbild seiner Menschen, und seine Menschen ein Spiegelbild Europas. Vishal Joshi wird die Menschen dazu anregen, über ihren eigenen Beitrag zur europäischen Gesellschaft und ihren Werten nachzudenken und ihn zu erforschen, indem er eine öffentliche Außentoilette für eine Spiegelinstallation nutzt. Die spiegelnde Oberfläche wird mit abstrakten Bildern von Hamburger Bürgern bedeckt sein. Du siehst Dich selbst, Du siehst andere, Du siehst Deine Umgebung.

By living, working, playing, or simply existing in Europe, you are a European. No matter your age, class, gender, race, or cultural background. You become the place and the place becomes you. Europe is a reflection of its people, and its people a reflection of it. Vishal Joshi will encourage people to think about and explore their own contribution to European society, and its values, by using a public outdoor toilet to create a mirrored installation. The reflective surface will be covered with abstract images of Hamburg locals. You see yourself, you see others, you see your environment.


Dong Zhou: Here could be a camera

Toilette im Altonaer Museum, Museumsstraße 23, 22765 Hamburg

In dieser Toilette hört man das Geräusch der Spycam-Kriminalität. Sie sind leise, heimtückisch und unauffällig, aber allgegenwärtig, genau wie die versteckten Kameras. Spionagekriminalität ist zu einem internationalen Problem geworden, dessen Opfer oft in Ostasien zu finden sind. Die Zahl der Verbrechen mit versteckter Kamera in Südkorea lag 2017 bei mehr als 6.500. Mehr als 80 % der Opfer sind Frauen. Diese Aufnahmen werden ohne ihr Wissen auf Porno-Websites hochgeladen. Die Zielgruppe der Konsumenten sind hauptsächlich heterosexuelle Männer auf der ganzen Welt. Mit dieser Arbeit soll das Bewusstsein für dieses Problem geschärft und eine Bestrafung der internationalen digitalen Verbrechen gefordert werden.

In this toilet, you are hearing the sound of spycam crime. They are quiet, sneaky, and unobtrusive, but ubiquitous, just like the hidden cameras. Spycam crimes became an international problem whose victims are often in East Asia. The number of hidden camera crimes in South Korea was more than 6,500 in 2017. More than 80% of victims are women. These footages are uploaded to porn websites without their knowledge. The target group of the consumer is mainly straight men around the world. This work is for raising the awareness of this problem and appealing punishment to the international digital crimes.


Stefka Koleva: MENSCH PROJEKT (schau dich um)

Toilette im Stadtteilkulturzentraum HausDrei, Hospitalstraße 107, 22767 Hamburg

Die Erkundung der Welt um uns herum ist ein sehr langsamer Prozess: Zuerst erkunden wir uns selbst, deshalb akzeptieren wir zuerst alles, was uns ähnlich ist, und nehmen nur sehr langsam Dinge an, die uns nicht so ähnlich sind. Das Projekt versetzt uns in eine Situation des Vergleichs zwischen links und rechts und zielt darauf ab, Perspektiven zu bereichern und zu erweitern, während man eine Wahl trifft.

Exploring the world around is a very slow process: first we explore ourselves therefore first we accept everything similar to us and very slow accept things that are not so similar to us. The project puts you in a situation of comparison between left and right , and have aims to enrich and extend your perspective while your making a choice.


The Orion: We All Share The Same Sky

Urinal auf dem Alma-Wartenberg-Platz, 22765 Hamburg

Jeder Mensch ist einzigartig, so wie jeder Winkel des Universums erstaunlich unterschiedlich ist, und doch sind wir auf allen Ebenen miteinander verbunden, da jeder von uns ein großer, funktionierender Kosmos ist. Das Kunstwerk „We All Share The Same Sky“ erinnert an eine Himmelskarte, die die kulturellen und individuellen Unterschiede von Schülern und Lehrern im Rahmen eines europäischen Austauschs aufzeigt. Orion ist ein autodidaktischer astronomischer Straßenkünstler, der von den Sternen gefallen ist und zu den Pionieren der osteuropäischen Straßenkunstszene gehört. Indem er die Sterne auf die Straße bringt, versucht er, die Lücke zwischen Astronomie und Urban Art zu schließen.

Every person is unique just as every corner of the Universe is amazingly different, and yet, we are interconnected on all scales with every one of us as a great working Cosmos. „We All Share The Same Sky“ artwork is reminiscent of a celestial map showing the cultural and individual diversities that represent the European exchange of students and teachers. Orion is a self-taught astronomical street artist, fallen from the stars among the pioneers of the Eastern European street art scene. By bringing the stars down to the streets, he tries to fill in the gap between Astronomy & Urban Art.