Performance unter schwierigen Bedingungen

altonale pop.up

12.05., 17.30 Uhr

Projektraum im Mercado, 1. Stock (ehemals New Yorker)

Präsentation und Vortrag. Präsentation in englischer Sprache.

Wie arbeiten darstellende Künstler*innen in Ländern mit Wirtschaftskrisen, geringer öffentlicher Förderung, unter kritischen politischen Verhältnissen und traumatischen Erfahrungen durch Krieg und Besatzung? Diese Präsentation vermittelt einen Eindruck vom reichen und intensiven kulturellen Leben in Orten, die oft als „Europäische Peripherie“ nicht wirklich wahrgenommen werden.

Diese eingeschränkte Perspektive ist aber mit Ursache für viele Probleme, mit denen wir heute konfrontiert sind. Eleni Agathokleous, Leiterin des Zentrums für darstellende Künste MITOS in Zypern, hat Projekte über Musik und konflikreiche Nachbarschaft durchgeführt, um Fragen von Krieg und Trauma zu behandeln. Derzeit erforscht sie neue Wege für Performance-Projekte für diese Fragen. Pawel Passini, Direktor des neTTheatre, Lublin, wird eine Einführung in seine Arbeit geben, begleitet von Videos und Fotos, die ein ganzes Universum künstlerischer Arbeit sichtbar machen, das sich um aktuelle soziale und kulturelle Bedingungen und neue digitale Techniken für die Performance dreht. Mit Eleni Agathokleous – Center of performing arts MITOS, Zypern und Pawel Passini, künstlerischer Leiter neTTheatre, Lublin, Polen.

Im Rahmen des transnationalen Künstlertreffen „Identity Figures“, organisiert von theater:playstation e.V. theaterplaystation.org. Gefördert aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirksamtes Altona

Donnerstag, 12. Mai 2022
Beginn: 17.30 Uhr

Projektraum im Mercado
1. Stock (ehemals New Yorker)
Ottenser Hauptstraße 10
22765 Hamburg

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