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Musik aus Aarhus

musik altonale

24.06., 18 Uhr

Christianskirche am Klopstockplatz

Kenneth Dahl Knudsens „ATLAS“

Der international anerkannte Musiker Kenneth Dahl Knudsen nimmt mit einem internationalen und virtuosen Ensemble alte Musiktraditionen mit auf neue Reisen. Mit seinem neuen Sextett hat Knudsen eine Reihe von fantastischen Musikern gefunden, die in unterschiedlichen Traditionen verwurzelt sind. Der Oud-Virtuose Wassim Mukdad vertritt die klassische syrische Musik, während der Duduk-Spieler Ertan Tekin die traditionelle armenische und kurdische Musik und Kultur überzeugend vermittelt. Der israelische Jazzpianist Eyal Lovett hat eine Vorliebe für Bachs Fugen und schafft es, mit seinem Spiel architektonische Klanglandschaften der belebten, chaotisch duftenden Straßen Jerusalems zu schaffen. Weiter nördlich finden wir die ukrainische Folksängerin Ganna Gryniva, die osteuropäische Folklore mit einer besonderen Wildheit in ein modernes elektronisches Universum zieht. Komplettiert wird das Ensemble durch den rumänischen Bratschisten Marius Ungureanu – eine wahre Naturgewalt, der sowohl als siebenbürgischer Volksmusiker als auch als Solist in großen europäischen Symphonieorchestern tätig war. Es erwartet Sie ein Konzert, das mit Herz und Verstand sowohl die traditionellen Wurzeln der Musik, die Präzision der kompositorischen Musik als auch die experimentellen und improvisatorischen Umwege des Jazz erforscht.

Mirja Klippel

Mit einer ergreifenden Stimme, einem reichhaltigen Klanguniversum und einem Gespür für Songwriting, das zutiefst persönliche Erfahrungen mit Bildern der wilden nordischen Natur verbindet, ist die finnische Songwriterin, Sängerin und Multiinstrumentalistin Mirja Klippel ein bemerkenswertes Talent in der alternativen Folkmusikszene. Bereits ihre Debüt-EP „Lift Your Lion“ (2016) brachte der in Kopenhagen lebenden Musikerin einen Danish Music Award als Songwriterin des Jahres ein. Seitdem ist sie ausgiebig in Europa, Russland und dem Nordatlantik getourt und hat 2018 das von der Kritik gefeierte Album „River of Silver“ veröffentlicht. Ihr neuestes Album „Slow Coming Alive“ erhielt 2021 drei Nominierungen für die Danish Music Awards Roots. Mit diesem Album fügt Klippel ihrem ausgedehnten und poetischen Folk-Universum neue Nuancen hinzu und erkundet weiterhin die Weiten und Tiefen ihres Songwritings. Unterstützt von dem von der Kritik gefeierten Gitarristen Alex Jønsson, zieht sie das Publikum in ein ätherisches und organisches Universum, in dem persönliche Erfahrungen psychologische Tiefen eröffnen und intime Räume Zugang zu rauen und wilden inneren Landschaften bieten.

Mambe & Danochilango

Globale Soundbotschafter. Wer wissen will, wie Völkerverständigung wirklich funktioniert, muss sich nur auf eine Show des skandinavischen Duos Mambe & Danochilango begeben. Egal, an welchem Ort der Welt. Ihr massiver Sound und ihre Botschaften sind so universell und weltumarmend, dass für die Beschreibung ihrer Musik ein Genre niemals ausreichen könnte. Also erfanden die beiden kurzerhand ihr eigenes: Global Bass! Das trifft es auch ziemlich genau, denn ihre Musik, die Ethno-, Folk-, Tribal- und Balkan-Elemente mit urbanen HipHop und aufregenden Elektro-Klängen verbindet, schaut stets neugierig Richtung Zukunft! Das in Kopenhagen lebende Duo, bestehend aus der Kolumbianerin Claudia Rodriguez a.k.a. Mambe und dem Mexikaner Fernando Mora a.k.a. Danochilango macht dies in Perfektion. Sie die welt- und wortgewandte Aktivistin, die mit ihrer kraftvollen, melodischen Stimme sowie ihren aufrüttelnden Texten auf Schwedisch, Dänisch, Spanisch und Englisch die Grenzen zwischen den Kulturen überwindet. Er, der ehemalige Tänzer des Royal Danish Ballets mit jahrzehntelanger Erfahrung als DJ und Produzent mit einer Vorliebe für die harmonische Balance zwischen akustischen Instrumenten und futuristischen wie tanzbaren Elektro-Sounds.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Sollte die Veranstaltung nicht ausgebucht oder Tickets nicht bis 15 min vor Beginn der Veranstaltung eingelöst worden sein, haben Sie die Möglichkeit, diese Tickets an der Abendkasse zu kaufen. Wir empfehlen einen Mindestbeitrag von:

15 Euro

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Um allen den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen, haben wir ein Pay-What-You-Want-Ticket eingerichtet: Jede*r zahlt so viel wie er/sie kann und mag.

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