Kein Schlussstrich! Stimmen aus dem Gegennetzwerk

altonale pop.up

07.06., 19 Uhr

Projektraum im Mercado, 1. Stock (ehemals New Yorker)

D 2022, 85 min, OV, Dokumentarfilm von Ayhan Salar, im Anschluss Gespräch mit dem Regisseur

Im Herbst 2021 jährten sich die Ermordungen von Abdurrahim Özüdoğru, Habil Kılıç und Süleyman Taşköprü zum 20. Mal. Diese Jahrestage finden inmitten einer Zeit statt, in der sich der Hass in den Parlamenten wie auf der Straße wieder Bahn bricht. Auf Initiative von Jonas Zipf, Werkleiter von JenaKultur in enger Zusammenarbeit mit der Kuratorin Ayşe Güleç, den Dramaturgen Tunçay Kulaoğlu und Simon Meienreis sowie dem Soziologen Matthias Quent hat sich ein Kooperationsnetz von Theatern und Institutionen aus 15 Städten zusammengeschlossen, um gemeinsam das interdisziplinäre Theaterprojekt Kein Schlussstrich! zu realisieren – mit dem Anliegen, die Taten und Hintergründe des NSU künstlerisch zu thematisieren. Beteiligt sind Akteure in den Städten, in denen zehn Bürger*innen von Rassisten ermordet wurden, wie auch jene Städte, in denen die Täter*innen des NSU aufwuchsen, Aufenthalt oder Unterstützung fanden.

Im September und Oktober 2021 liefen die Vorbereitungen für das bundesweite dezentrale Theaterprojekt „Kein Schlussstrich“ auf Hochtouren. Der Filmemacher Ayhan Salar reiste in die beteiligten Orte und begegnete Künstler*innen, die ihren eigenen Zugang zum NSU-Komplex und den Themenfeldern Rassismus und Rechtsextremismus suchen und verfolgen. Eine Produktion von Licht ins Dunkel e.V. im Rahmen von „Kein Schlussstrich!“ 

Im Anschluss: Filmgespräch mit dem Filmemacher Ayhan Salar

Projektraum im Mercado
1. Stock (ehemals New Yorker)
Ottenser Hauptstraße 10
22765 Hamburg

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