Det turkise telt: Maher & Salam Duo

musik altonale

11.9., 16 Uhr

Kleine Freiheit (Zelt) auf dem Platz der Republik

Maher und Salam sind syrische Musiker, die in Dänemark leben. Sie haben 2004 zusammen am Musikkolleg in Homs, Syrien, studiert, bis Maher 2005 nach Damaskus ging, um am Higher Institute of Music zu studieren. Danach trafen sie sich nie wieder, bis sie sich schließlich 2016 zufällig bei einem Konzert in Roskilde, Dänemark, trafen. Seitdem arbeiten und konzertieren sie wieder zusammen. Salam hat eine Ausbildung als klassische Pianistin und Harfenistin und singt Volksmusik. Maher ist Komponist und Oud-Spieler. Die Oud ist ein Instrument mit sechs Doppelsaiten, das in der arabischen Musik eine wichtige Rolle spielt. Beide sind Mitglieder des The Syrian Expat Ensemble, dem in Europa lebende syrische Musiker angehören. Das Duo spielt Originalkompositionen von Maher und Werke der klassischen und traditionellen syrischen Musik, aber auch zeitgenössische Werke verschiedener syrischer Komponisten.

Det turkise telt:

Musik vermischt sich. Eine Feier der kulturellen Traditionen mit neuen, brückenbildenden Ideen. Die preisgekrönten Organisatoren von „det turkise telt“ werden im Rahmen der Partnerschaft zwischen Aarhus und der altonale im September nach Altona kommen.

„Det turkise telt” (das türkise Zelt) ist eine in Aarhus ansässige Musikorganisation, die Festivals, Konzerte und Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Roots & Hybrid-Musik organisiert. Über mehr als zehn Jahre, in denen sie neugierige und progressive, moderne „Volks-/ Wurzel-Musik“ in den Mittelpunkt gestellt haben, ist es „det turkise telt” gelungen, den Horizont ihrer lokalen Mainstream-Musikszene zu erweitern. Sie hat alles von funkigen Afrobeat-Partys über schwindelerregende elektronische Musik aus dem Nahen Osten bis hin zu hypnotisierendem Wüstenblues und Traum-Folk einbezogen. Konzerterlebnisse, bei denen die Musik nicht nur gehört, sondern auch gesehen, gefühlt und geschmeckt wird. Sie brechen Vorurteile und imaginäre Barrieren auf und laden das Publikum bis in die Musik hinein ein. Das Unbekannte, das Fremde in etwas zu verwandeln, mit dem man sich nach Interaktion sehnt, schafft eine besondere Gelegenheit für neue Gefühle, Ideen und viel Tanz.

„Wir werden Türkis genannt, weil es eine Farbe mit vielen Farben ist. Wir glauben, dass wir, wenn wir alle Hindernisse aus dem Weg räumen und eine Plattform schaffen, auf der sich alle willkommen und sicher fühlen, die Schönheit unserer verschiedenen Farben erkennen – dann ist es einfach nur schön, sich unter dem türkisfarbenen Hybrid zusammenschließen. ‚det turkise telt‘ ist eine junge Gruppe mit unterschiedlichem Hintergrund, in der Mehrheit türkisch, die die Besonderheiten und Eigenschaften verschiedener Kulturen zeigt, und gleichzeitig wird das Verständnis und die Neugier auf das Erstaunliche der Vielfalt betont. Denn Kunst, Musik und Essen sind eine universelle Sprache, die wir alle gemeinsam sprechen. Wir hoffen, dass Hamburg bereit ist, mit uns zusammen ein bisschen Cay und vielleicht ein bisschen Halay (Kettentanz) zu tanzen“, sagt der Projektleiter Evrim Citirikkaya.

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