Der kleine Godard. An das Kuratorium Junger Deutscher Film

film altonale

22.06., 22 Uhr

Bühne am Festivalzentrum / Open-Air-Kino, Platz der Republik

BRD 1978, Hellmuth Costard, 85 Min

Hellmuth Costard, Mitbegründer der Hamburger Filmmacher Cooperative und Protagonist der unabhängigen Filmlandschaft, nimmt Herausforderungen und Widerstände ins Visier. Inspiriert vom Essayfilm Jean-Luc Godards, der wiederum selbst einen Auftritt im Film hat, besucht Costard u.a. die Dreharbeiten von Hark Bohm und Rainer Werner Fassbinder mit einer selbst umgebauten Super8-Kamera. Für wenig Geld sollte sie professionelle Bilder ermöglichen. Costards Ziel ist es, Spielfilme vollkommen phantasielos zu drehen und den ungestörten Ablauf der Ereignisse als perfekte Inszenierung auszunutzen. 

Vorfilm: Jüm – Jüm

BRD 1967, Dore O., Werner Nekes, 10 Min

Die über 13000 Einzelbilder, zusammengefügt in ca. 2000 Schnitten, zeigen eine Person (Dore O.), die vor einem großen Gemälde hin und her schaukelt. Die Künstlerin ist im Bild. Schnitt und Ton bilden dabei den Rhythmus und verdichten sich zu einer Komposition, in der es keine Richtung und Perspektive mehr gibt.

Zu Gast: Anna Grabo (Co-Kuratorin Close-up).

In Kooperation mit der Sonderausstellung “Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten“ im Altonaer Museum.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Sollte die Veranstaltung nicht ausgebucht oder Tickets nicht bis 15 min vor Beginn der Veranstaltung eingelöst worden sein, haben Sie die Möglichkeit, diese Tickets an der Abendkasse zu kaufen. Wir empfehlen einen Mindestbeitrag von:

10 Euro

Unser Credo ist: Jede*r soll die Möglichkeit haben, an den weit über 100 Einzelveranstaltungen der altonale teilnehmen zu können.

Um allen den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen, haben wir ein Pay-What-You-Want-Ticket eingerichtet: Jede*r zahlt so viel wie er/sie kann und mag.

Wenn Sie mehr als unseren empfohlenen Mindestbeitrag zahlen, unterstützen Sie uns dabei, auch in Zukunft an diesem durch und durch solidarischen Bezahlkonzept festzuhalten und unsere Kulturveranstaltungen in der gewohnt hohen Qualität und für alle zugänglich umzusetzen.

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