Det turkise telt: AySay!

musik altonale

11.9., 18 Uhr

Kleine Freiheit (Zelt) auf dem Platz der Republik

Luna Ersahin wurde mit zwei Kulturen geboren. Mit einer dänischen Mutter und einem kurdischen Vater aus der Türkei beginnt die Geschichte eines neuen nordischen Sounds. Als Frontfrau von AySay wird dieselbe Botschaft in einem fesselnden Ambiente vermittelt, in dem sich östliche und westliche Traditionen vermischen; Saz und Darbuka treffen auf elektronische Produktionen, während die auf Dänisch gesungenen Noten des Nahen Ostens in fließenden Übergängen auf Türkisch und Kurdisch wechseln. AySays Musik will herausfordern und neue Harmonien finden, in denen Grenzen auf eine gegenwärtige und offene Weise aufgebrochen werden. Die Erzählung spricht in Schicksale hinein, die Tausende von Menschen heute teilen, und durch die Musik versucht AySay, neue, gemeinsame Erzählungen über das heutige Menschsein zu schaffen.

Det turkise telt:

Musik vermischt sich. Eine Feier der kulturellen Traditionen mit neuen, brückenbildenden Ideen. Die preisgekrönten Organisatoren von „det turkise telt“ werden im Rahmen der Partnerschaft zwischen Aarhus und der altonale im September nach Altona kommen.

„Det turkise telt” (das türkise Zelt) ist eine in Aarhus ansässige Musikorganisation, die Festivals, Konzerte und Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Roots & Hybrid-Musik organisiert. Über mehr als zehn Jahre, in denen sie neugierige und progressive, moderne „Volks-/ Wurzel-Musik“ in den Mittelpunkt gestellt haben, ist es „det turkise telt” gelungen, den Horizont ihrer lokalen Mainstream-Musikszene zu erweitern. Sie hat alles von funkigen Afrobeat-Partys über schwindelerregende elektronische Musik aus dem Nahen Osten bis hin zu hypnotisierendem Wüstenblues und Traum-Folk einbezogen. Konzerterlebnisse, bei denen die Musik nicht nur gehört, sondern auch gesehen, gefühlt und geschmeckt wird. Sie brechen Vorurteile und imaginäre Barrieren auf und laden das Publikum bis in die Musik hinein ein. Das Unbekannte, das Fremde in etwas zu verwandeln, mit dem man sich nach Interaktion sehnt, schafft eine besondere Gelegenheit für neue Gefühle, Ideen und viel Tanz.

„Wir werden Türkis genannt, weil es eine Farbe mit vielen Farben ist. Wir glauben, dass wir, wenn wir alle Hindernisse aus dem Weg räumen und eine Plattform schaffen, auf der sich alle willkommen und sicher fühlen, die Schönheit unserer verschiedenen Farben erkennen – dann ist es einfach nur schön, sich unter dem türkisfarbenen Hybrid zusammenschließen. ‚det turkise telt‘ ist eine junge Gruppe mit unterschiedlichem Hintergrund, in der Mehrheit türkisch, die die Besonderheiten und Eigenschaften verschiedener Kulturen zeigt, und gleichzeitig wird das Verständnis und die Neugier auf das Erstaunliche der Vielfalt betont. Denn Kunst, Musik und Essen sind eine universelle Sprache, die wir alle gemeinsam sprechen. Wir hoffen, dass Hamburg bereit ist, mit uns zusammen ein bisschen Cay und vielleicht ein bisschen Halay (Kettentanz) zu tanzen“, sagt der Projektleiter Evrim Citirikkaya.

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