Altona im transatlantischen Menschenhandel
STAMP Reclaiming Public Space
06.07., 14 Uhr
Treffpunkt: Alte Königstraße 5
Postkolonialer Stadtrundgang, 3 Std., ab 16 Jahren, Deutsch, max. 30 Teilnehmende, Ticket erforderlich
Prächtige Elbparks, herrschaftliche Villen, repräsentative Kontorhäuser, rentable Manufakturen und einträgliche Schiffswerften gehörten zur Lebenswelt der global agierenden Kaufmänner in Altona. Dieser postkoloniale Stadtrundgang beleuchtet die Spuren der großbürgerlichen Kolonialhandelsherren und Menschenhändler Altonas. Hannimari Jokinen spürt durch ihre intensive Recherche den Schicksalen der Menschen nach, die versklavt und kolonisiert wurden und erzählt Geschichten des antikolonialen Widerstands.
Content Note: Das Sprechen über Kolonialismus und Versklavung ist trotz sprachsensibler Vermittlung nicht möglich, ohne dabei Gewalt und Rassismus zu benennen.
Offered only in German: Magnificent parks at the Elbe river, stately mansions, representative office buildings, profitable manufactories and lucrative shipyards were all parts of the life of the globally acting merchants in Altona. This postcolonial city tour takes a closer look at the vestiges of Altona’s upper class colonial merchants and human traffickers. Through her intensive research, Hannimari Jokinen also traces the fates of the people who were enslaved and colonized and tells stories of anti-colonial resistance.
Content note: Despite language-sensitive communication, it is not possible to discuss colonialism and slavery without addressing violence and racism.
Recherche, Konzept und Durchführung: Hannimari Jokinen
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