altonale und STAMP 2022

Der Termin für das nächste Festival steht schon fest: Vom 16. Juni bis 3. Juli 2022 verwandelt die altonale ungewöhnliche Orte in Hamburg-Altona wieder zu Bühnen für Künstler*innen aus Hamburg und der Region. Und vom 1. bis 3. Juli wird STAMP wieder Straßenkünstler*innen aus aller Welt an die Elbe und auf die Straßen und Plätze des Stadtteils ziehen.

Unter dem bundesweiten Motto #Hier wird geimpft wird es auch eine Impfmöglichkeit in unmittelbarer Nähe unseres Festivalzentrums geben:

Am Sonntag, dem 19. September 2021 kann jede*r spontan von 11 bis 17 Uhr ins Altonaer Museum (Museumstraße 23) kommen, um sich kostenfrei impfen zu lassen. Benötigt wird ein gültiger Ausweis, ein Impfpass ist wünschenswert, aber nicht notwendig. Minderjährige ab 12 Jahren können in Begleitung einer/-s Erziehungsberechtigten ebenfalls geimpft werden.

Auf der Aktionswebseite finden Sie mit wenigen Klicks alle wichtigen Informationen zur offenen Impfaktion, die am 13. September 2021 begonnen hat.

Claudia Janke: wavelength europe – Der Film

STAMP

19.9., 19.30 Uhr

Bühne am Festivalzentrum

Filmvorführung im Open-Air-Kino

Wavelength ist eine Performance der preisgekrönten Multimedia-Fotografin und Künstlerin Claudia Janke. Sie lädt die Menschen ein, als Ausdruck der Solidarität mit ihren Mitmenschen in ihre Kamera zu winken.

Wavelength ist ein sich ständig weiterentwickelndes öffentliches Kunstwerk, das Menschen aus allen Gesellschaftsschichten durch die einfache, aber kraftvolle, universell erkennbare und kulturübergreifende Geste des Winkens verbindet. Das Winken ist ursprünglich ein Signal an Fremde, dass man in Frieden kommt. Es ist magisch – es schafft einen Moment der Intimität auf Distanz, selbst zwischen Menschen, die sich nicht kennen.

Claudia Janke bereiste für zwei Monate die 27 EU-Staaten, um ein Zeichen der Solidarität und Gemeinschaft mit den Menschen Europas zu setzen. Entstanden ist ein Film von 411 winkenden aus ganz Europa, die ihre Nachricht des Zusammenhaltes und der Freundschaft in die Welt senden.

Für das STAMP Festival wird Claudia Janke ihren Film zum ersten Mal auf dem Wave-mobil zeigen: ein elektrisches Lastenrad mit vier-seitigem LED-Videobildschirm. Kommt und winkt, wo auch immer ihr sie findet!

Film screening in the open air cinema

Wavelength is a performance of multimedia-photographer and artist Claudia Janke. She invites people to wave into her camera as a gesture of solidarity with their fellow human beings.

Wavelength as a public work of art is in constant development, connecting people from all walks of life by the simple, but powerful, universally recognisable and cross-cultural gesture of waving. Originally waving was meant to signal to strangers that one was approaching in peace. It is magical – creating a momentary intimacy at a distance, even between people who don’t know each other.

For two months Claudia Janke has travelled 27 EU countries, setting an example of the solidarity and togetherness of all Europeans. Her encounters are shown in a film with 411 waving people from all over Europe, sending a message of solidarity and friendship into the world.

At STAMP festival Claudia Janke will show her film for the first time on the Wave-mobile: an electric cargo-bike with an LED video screen on all four sides. Come and wave wherever you spot this bike!

https://www.wavelengthproject.eu

Workshop: Dong Zhou

STAMP

4.9., 11 – 14 Uhr

Festivalzentrum am Platz der Republik

Workshop findet in englischer Sprache statt. Begrenzte Teilnehmer*innen-Zahl. Anmeldung unter: jonas@stamp-festival.de

Listening and Sound Making:

In diesem Workshop werden wir Hörübungen mit und ohne Tonbandgerät und Kopfhörer durchführen, um eine andere Art des Hörens zu finden und die Klänge um uns herum zu entdecken. Wie verändern verschiedene Arten des Hörens unsere Wahrnehmung? Wenn wir Klänge erzeugen, präsentieren wir auch unser Verständnis von einem Klang. Wie hängt unsere Wahrnehmung mit der Botschaft zusammen, die wir ansprechen? Nachdem wir einige Aufnahmen gesammelt haben, werden wir in der Gruppe gemeinsam ein kurzes Stück produzieren und versuchen, diese Fragen mit unserer Praxis zu beantworten.

In this workshop, we will do listening practices with and without field recorders and headphones to find a different way of listening and to discover the sounds around us. How different ways of listening change our perception? When we make sound, we also present our understanding of a sound. How does our perception related to the message we address? After collecting some recordings, we will make a short piece in the group together and try to answer these questions with our practice.

Workshop: Gergana Popova & Mariya Badeva

STAMP

4.9., 16 – 17 Uhr

Festivalzentrum am Platz der Republik

Workshop findet in englischer Sprache statt. Begrenzte Teilnehmer*innen-Zahl. Anmeldung unter: jonas@stamp-festival.de 

RE-CONQUER THE BRIDGES OF HAMBURG:

2500 Brücken gibt es in Hamburg – sie alle verbinden verschiedene Teile der Stadt miteinander. Manchmal haben sie eine Geschichte, von der wir nicht einmal ahnen, dass sie existiert. Gleichzeitig sollten diese Bauwerke in unserer sich schnell entwickelnden Gesellschaft mehr sein als nur ein Übergang; sie sollten auch andere Bedürfnisse der Gesellschaft erfüllen, wie Orte zum Ausruhen, Ausstellungsräume, Spielplätze, Ideenaustausch und sie sollten für alle zugänglich sein. In unserem Workshop werden wir die Brücken Hamburgs zurückerobern und sowohl ihre Geschichte als auch ihre zukünftigen Möglichkeiten erforschen, indem wir verschiedene Zeichenmethoden anwenden, um die Flusskarte der Stadt neu zu gestalten.

Hamburg is home to 2500 bridges – they all connect different parts of the city together. However, they have histories that we sometimes do not even suspect exist. At the same time, in our fast-developing society, these structures should be more than just a crossing point; they should answer other needs of society, including places for rest, exhibition spaces, playgrounds, exchange of ideas and they should be accessible to all. In our workshop, we will re-conquer the bridges of Hamburg, exploring both their past stories and future possibilities, using different drawing methods to re-shape the river map of the city.

Det turkise telt: Maher & Salam Duo

musik altonale

11.9., 16 Uhr

Kleine Freiheit (Zelt) auf dem Platz der Republik

Maher und Salam sind syrische Musiker, die in Dänemark leben. Sie haben 2004 zusammen am Musikkolleg in Homs, Syrien, studiert, bis Maher 2005 nach Damaskus ging, um am Higher Institute of Music zu studieren. Danach trafen sie sich nie wieder, bis sie sich schließlich 2016 zufällig bei einem Konzert in Roskilde, Dänemark, trafen. Seitdem arbeiten und konzertieren sie wieder zusammen. Salam hat eine Ausbildung als klassische Pianistin und Harfenistin und singt Volksmusik. Maher ist Komponist und Oud-Spieler. Die Oud ist ein Instrument mit sechs Doppelsaiten, das in der arabischen Musik eine wichtige Rolle spielt. Beide sind Mitglieder des The Syrian Expat Ensemble, dem in Europa lebende syrische Musiker angehören. Das Duo spielt Originalkompositionen von Maher und Werke der klassischen und traditionellen syrischen Musik, aber auch zeitgenössische Werke verschiedener syrischer Komponisten.

Det turkise telt:

Musik vermischt sich. Eine Feier der kulturellen Traditionen mit neuen, brückenbildenden Ideen. Die preisgekrönten Organisatoren von „det turkise telt“ werden im Rahmen der Partnerschaft zwischen Aarhus und der altonale im September nach Altona kommen.

„Det turkise telt” (das türkise Zelt) ist eine in Aarhus ansässige Musikorganisation, die Festivals, Konzerte und Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Roots & Hybrid-Musik organisiert. Über mehr als zehn Jahre, in denen sie neugierige und progressive, moderne „Volks-/ Wurzel-Musik“ in den Mittelpunkt gestellt haben, ist es „det turkise telt” gelungen, den Horizont ihrer lokalen Mainstream-Musikszene zu erweitern. Sie hat alles von funkigen Afrobeat-Partys über schwindelerregende elektronische Musik aus dem Nahen Osten bis hin zu hypnotisierendem Wüstenblues und Traum-Folk einbezogen. Konzerterlebnisse, bei denen die Musik nicht nur gehört, sondern auch gesehen, gefühlt und geschmeckt wird. Sie brechen Vorurteile und imaginäre Barrieren auf und laden das Publikum bis in die Musik hinein ein. Das Unbekannte, das Fremde in etwas zu verwandeln, mit dem man sich nach Interaktion sehnt, schafft eine besondere Gelegenheit für neue Gefühle, Ideen und viel Tanz.

„Wir werden Türkis genannt, weil es eine Farbe mit vielen Farben ist. Wir glauben, dass wir, wenn wir alle Hindernisse aus dem Weg räumen und eine Plattform schaffen, auf der sich alle willkommen und sicher fühlen, die Schönheit unserer verschiedenen Farben erkennen – dann ist es einfach nur schön, sich unter dem türkisfarbenen Hybrid zusammenschließen. ‚det turkise telt‘ ist eine junge Gruppe mit unterschiedlichem Hintergrund, in der Mehrheit türkisch, die die Besonderheiten und Eigenschaften verschiedener Kulturen zeigt, und gleichzeitig wird das Verständnis und die Neugier auf das Erstaunliche der Vielfalt betont. Denn Kunst, Musik und Essen sind eine universelle Sprache, die wir alle gemeinsam sprechen. Wir hoffen, dass Hamburg bereit ist, mit uns zusammen ein bisschen Cay und vielleicht ein bisschen Halay (Kettentanz) zu tanzen“, sagt der Projektleiter Evrim Citirikkaya.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!

Über den Button gelangst du zu unserem Ticketdienstleister Eventbrite. Du hast die Wahl zwischen zwei Ticketarten: bei unserem „Mach-es-möglich-Ticket“ entscheidest du, was dir diese Veranstaltung wert ist: you pay what you want! Alternativ gibt es das „Empfehlungs-Ticket“: hier nennen wir dir zur Orientierung den für diese Veranstaltung angemessenen Preis.

Anmeldung

Det turkise telt: De Place / Bøgh / Gambula

musik altonale

11.9., 20 Uhr

Kleine Freiheit (Zelt) auf dem Platz der Republik

Diese Formation bringt die Tanzfläche mit ihren instrumentalen Clubknallern zum Kochen. Das Trio ist stark von der afrikanischen Musiktradition inspiriert, sowohl auf der westlichen als auch auf der östlichen Seite des Kontinents, und beabsichtigt, mit ihrer repetitiven Clubmusik eine transzendentale Atmosphäre zu schaffen. Justo Gambula (Bass/Keys) hat seine Wurzeln in Tansania und sowohl Mikas Bøgh (Gitarre/Keys) als auch Jakob De Place (Schlagzeug) haben den Großteil ihrer Jugend in Bamako, Mali, verbracht. Gemeinsam kreieren sie ihre eigene Art von Afrobeat, in dem sie Melodien, Beats, Rhythmen und Sounds aus der Diaspora kombinieren. Die Mitglieder des Trios sind auch in anderen Projekten wie Athletic Progression, Faratuben, Bangin Bülows Nice Jazz Quartet und mehr aktiv.

Det turkise telt:

Musik vermischt sich. Eine Feier der kulturellen Traditionen mit neuen, brückenbildenden Ideen. Die preisgekrönten Organisatoren von „det turkise telt“ werden im Rahmen der Partnerschaft zwischen Aarhus und der altonale im September nach Altona kommen.

„Det turkise telt” (das türkise Zelt) ist eine in Aarhus ansässige Musikorganisation, die Festivals, Konzerte und Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Roots & Hybrid-Musik organisiert. Über mehr als zehn Jahre, in denen sie neugierige und progressive, moderne „Volks-/ Wurzel-Musik“ in den Mittelpunkt gestellt haben, ist es „det turkise telt” gelungen, den Horizont ihrer lokalen Mainstream-Musikszene zu erweitern. Sie hat alles von funkigen Afrobeat-Partys über schwindelerregende elektronische Musik aus dem Nahen Osten bis hin zu hypnotisierendem Wüstenblues und Traum-Folk einbezogen. Konzerterlebnisse, bei denen die Musik nicht nur gehört, sondern auch gesehen, gefühlt und geschmeckt wird. Sie brechen Vorurteile und imaginäre Barrieren auf und laden das Publikum bis in die Musik hinein ein. Das Unbekannte, das Fremde in etwas zu verwandeln, mit dem man sich nach Interaktion sehnt, schafft eine besondere Gelegenheit für neue Gefühle, Ideen und viel Tanz.

„Wir werden Türkis genannt, weil es eine Farbe mit vielen Farben ist. Wir glauben, dass wir, wenn wir alle Hindernisse aus dem Weg räumen und eine Plattform schaffen, auf der sich alle willkommen und sicher fühlen, die Schönheit unserer verschiedenen Farben erkennen – dann ist es einfach nur schön, sich unter dem türkisfarbenen Hybrid zusammenschließen. ‚det turkise telt‘ ist eine junge Gruppe mit unterschiedlichem Hintergrund, in der Mehrheit türkisch, die die Besonderheiten und Eigenschaften verschiedener Kulturen zeigt, und gleichzeitig wird das Verständnis und die Neugier auf das Erstaunliche der Vielfalt betont. Denn Kunst, Musik und Essen sind eine universelle Sprache, die wir alle gemeinsam sprechen. Wir hoffen, dass Hamburg bereit ist, mit uns zusammen ein bisschen Cay und vielleicht ein bisschen Halay (Kettentanz) zu tanzen“, sagt der Projektleiter Evrim Citirikkaya.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!

Über den Button gelangst du zu unserem Ticketdienstleister Eventbrite. Du hast die Wahl zwischen zwei Ticketarten: bei unserem „Mach-es-möglich-Ticket“ entscheidest du, was dir diese Veranstaltung wert ist: you pay what you want! Alternativ gibt es das „Empfehlungs-Ticket“: hier nennen wir dir zur Orientierung den für diese Veranstaltung angemessenen Preis.

Anmeldung

Det turkise telt: AySay!

musik altonale

11.9., 18 Uhr

Kleine Freiheit (Zelt) auf dem Platz der Republik

Luna Ersahin wurde mit zwei Kulturen geboren. Mit einer dänischen Mutter und einem kurdischen Vater aus der Türkei beginnt die Geschichte eines neuen nordischen Sounds. Als Frontfrau von AySay wird dieselbe Botschaft in einem fesselnden Ambiente vermittelt, in dem sich östliche und westliche Traditionen vermischen; Saz und Darbuka treffen auf elektronische Produktionen, während die auf Dänisch gesungenen Noten des Nahen Ostens in fließenden Übergängen auf Türkisch und Kurdisch wechseln. AySays Musik will herausfordern und neue Harmonien finden, in denen Grenzen auf eine gegenwärtige und offene Weise aufgebrochen werden. Die Erzählung spricht in Schicksale hinein, die Tausende von Menschen heute teilen, und durch die Musik versucht AySay, neue, gemeinsame Erzählungen über das heutige Menschsein zu schaffen.

Det turkise telt:

Musik vermischt sich. Eine Feier der kulturellen Traditionen mit neuen, brückenbildenden Ideen. Die preisgekrönten Organisatoren von „det turkise telt“ werden im Rahmen der Partnerschaft zwischen Aarhus und der altonale im September nach Altona kommen.

„Det turkise telt” (das türkise Zelt) ist eine in Aarhus ansässige Musikorganisation, die Festivals, Konzerte und Veranstaltungen mit dem Schwerpunkt Roots & Hybrid-Musik organisiert. Über mehr als zehn Jahre, in denen sie neugierige und progressive, moderne „Volks-/ Wurzel-Musik“ in den Mittelpunkt gestellt haben, ist es „det turkise telt” gelungen, den Horizont ihrer lokalen Mainstream-Musikszene zu erweitern. Sie hat alles von funkigen Afrobeat-Partys über schwindelerregende elektronische Musik aus dem Nahen Osten bis hin zu hypnotisierendem Wüstenblues und Traum-Folk einbezogen. Konzerterlebnisse, bei denen die Musik nicht nur gehört, sondern auch gesehen, gefühlt und geschmeckt wird. Sie brechen Vorurteile und imaginäre Barrieren auf und laden das Publikum bis in die Musik hinein ein. Das Unbekannte, das Fremde in etwas zu verwandeln, mit dem man sich nach Interaktion sehnt, schafft eine besondere Gelegenheit für neue Gefühle, Ideen und viel Tanz.

„Wir werden Türkis genannt, weil es eine Farbe mit vielen Farben ist. Wir glauben, dass wir, wenn wir alle Hindernisse aus dem Weg räumen und eine Plattform schaffen, auf der sich alle willkommen und sicher fühlen, die Schönheit unserer verschiedenen Farben erkennen – dann ist es einfach nur schön, sich unter dem türkisfarbenen Hybrid zusammenschließen. ‚det turkise telt‘ ist eine junge Gruppe mit unterschiedlichem Hintergrund, in der Mehrheit türkisch, die die Besonderheiten und Eigenschaften verschiedener Kulturen zeigt, und gleichzeitig wird das Verständnis und die Neugier auf das Erstaunliche der Vielfalt betont. Denn Kunst, Musik und Essen sind eine universelle Sprache, die wir alle gemeinsam sprechen. Wir hoffen, dass Hamburg bereit ist, mit uns zusammen ein bisschen Cay und vielleicht ein bisschen Halay (Kettentanz) zu tanzen“, sagt der Projektleiter Evrim Citirikkaya.

Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich!

Über den Button gelangst du zu unserem Ticketdienstleister Eventbrite. Du hast die Wahl zwischen zwei Ticketarten: bei unserem „Mach-es-möglich-Ticket“ entscheidest du, was dir diese Veranstaltung wert ist: you pay what you want! Alternativ gibt es das „Empfehlungs-Ticket“: hier nennen wir dir zur Orientierung den für diese Veranstaltung angemessenen Preis.

Anmeldung

Michael(a) Daoud: Ich will nicht mehr in den Schuhen meiner Mutter stecken / I Will No Longer Live in My Mother’s Shoe

STAMP

18.9., 13.30 – 16 Uhr

Walk ab Opernloft

„Ich will nicht mehr in den Schuhen meiner Mutter stecken“ ist ein künstlerischer Protest gegen Kapitalismus, Beschönigung und überkommene Traditionen. Eine interaktive Intervention des Empowerments und des Widerstands. Das Projekt thematisiert das Narrativ unseres heutigen Erbes und seinen Einfluss auf die Kultur. Dabei geht es sowohl um individuelle Erfahrungen von Migranten als auch um Meinungen über Immigration. Es will dazu beitragen, neue künstlerische Ausdrucksweisen zu verstehen, sie sichtbar zu machen, es will städtische Machtstrukturen provozieren und agitieren.

Michael(a) Daoud sind interdisziplinäre Queer ARTivisten, Konzept- und Bildkünstler, Performer, Tänzer und Choreographen. Sie sind in Ägypten aufgewachsen, haben Kunst und Architektur in Latakia (Syrien) studiert und leben seit 2015 in Berlin.

‚I Will No Longer Live in My Mother’s Shoe‘ is an artistic protest against capitalism, sugar coating and passed traditions. An interactive action as a form of empowerment and resistance.

The project focuses on the narratives of our modern heritage and its impact on culture, including individual experiences of migrants, but also views on immigration.

It aims to shed a light on the understanding of new artistic language and make it visible to provoke and agitate urban power structures.

Michael(a) Daoud are interdisciplinary Queer ARTivists; conceptual and visual artists, performers, dancers and choreographers. They grew up in Egypt, studied art and architecture in Latakia, Syria, and have been based in Berlin since 2015.

ReAct Altona-Altstadt

STAMP

19.9., 16 Uhr

Treffpunkt: Neue Große Bergstraße 1

Jeder hat doch seine besonderen Orte in seiner Umgebung, die ihm besonders am Herzen liegen, die aber vielleicht nicht jeder kennt. Das Stadtteilkulturzentrum HausDrei hat gemeinsam mit STAMP die Bewohner*innen von Altona-Altstadt aufgerufen, davon zu erzählen und Gastgeber zu werden. Die ausgewählten Orte bilden die Stationen eines interaktiven Stadtteilrundgangs, den wir gemeinsam beim STAMP-Festival am 18 und 19 September 2021 2x am Tag umsetzen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Das Projekt ReAct Altona-Altstadt lädt dazu ein, Altona-Altstadt zu erforschen, an alte oder vergessene Geschichten zu erinnern und unbekannte Orte zu erleben. Damit möchten wir Stadt neu entdecken und einen ungewöhnlichen Blick auf gewöhnliche Orte und vermeintlich Alltägliches ermöglichen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt: Ob in einem versteckten Hinterhof in der Wohlers Allee eine Soundinstallation Fabelwesen zum Leben erweckt, am Fischmarkt von einer Marktschreierin Shantys gesungen oder vor dem Restaurant am Lornsenplatz, das vor 10 Jahren schließen musste, zu Tisch gebeten wird. Bei der Umsetzung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.Schauspieler*Innen werden als inszenierte Figuren die Stadtrundgänge führen, intervenieren, außergewöhnliches aufzeigen und die Orte theatralisch mitgestalten.

Das Projekt ist gefördert durch den Fonds Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) NEUSTART KULTUR.

Everyone loves a special place in their surroundings, a place not necessarily known to others. Together with STAMP the Community Centre for Culture, HausDrei, has asked citizens of Altona-Altstadt to talk about these places and host certain events. Their special places are the focal points of interactive city walks, which will take place twice a day during the STAMP festival Sept. 18th and 19th 2021. The number of participants is limited. For details of admission see the STAMP program and the STAMP website.

The project ReAct Altona-Altstadt invites you to explore this part of town, remember old or forgotten stories and experience new places. Thus we want to discover a part of the city anew and have an unusual look at unusual places and supposedly everyday humdrum. Unlimited creativity is called for: A sound installation in a hidden backyard in Wohlers Alle may make fantastic creatures come to life. A female market crier may sing shantys at the Fishmarket. Or a restaurant in Lornsenstraße that had to shut down 10 years ago may once more serve food. Any creative idea is welcome. Actors and actresses in character will guide the city walks, intervene, point out the unusual, and help recreate the places as stages for the unexpected.

Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Restkarten gibt es ggf. direkt vor Ort.

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