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altonale Salon

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Der altonale Salon 2018 Grenzen

Mittlerweile ist der altonale Salon zu einem eingeführten Ort des Austausches geworden. Das gemeinsame Gespräch suchen ist die Devise der für jeden offenen Veranstaltung im Thalia Theater in der Gaußstraße. EinwohnerInnen aus dem Bezirk und ganz Hamburg sind zum Gespräch eingeladen. Das gemeinsame Grundthema orientiert sich dabei immer am Motto der altonale. Im letzten Jahr haben über 150 Beteiligte zum Thema „Urbaner Raum“ an mehreren Thementischen diskutiert. Zur Einführung wird es wieder Impuls-Vortrag geben, bevor an Thementischen von Paten moderiert frei in aller Offenheit das Gespräch gesucht wird.

Zum 20-jährigen Bestehen beschäftigt sich die altonale20 mit dem Thema „Grenzen“. Mehr als 65,5 Millionen Menschen sind 2017 weltweit auf der Flucht. Sie überschreiten Grenzen. Sie werden von Grenzen aufgehalten. In einer globalisierten Welt werden Grenzen immer durchlässiger und gleichzeitig – zumindest in bestimmten Ländern – verschlossener. Aber auch im alltäglichen Leben werden wir permanent mit Grenzen konfrontiert und müssen mit ihnen umgehen. Deshalb verstehen wir den Begriff Grenze nicht nur als Begrenzung von Staaten, sondern grundsätzlicher als Trennlinie im geographischen, räumlichen, physikalisch-mathematischen, gesellschaftlichen, kulturellen, ethischen und psychologischen Sinn. Wir verstehen Grenze als Be- und Einschränkung genauso wie als Überschreitung und Überwindung, als Begrenztes und Grenzenloses. Grenzen schließen aus und fordern gleichzeitig Überwindung. Der Komplex ist nur dialektisch zu denken.

Grenzüberschreitung benötigt Grenzen. Das eine geht nicht ohne das andere. In das gemeinsame Gespräch einführen wird in diesem Jahr der Musiker und Aktivist Mischa Gohlke. Mischa Gohlke hat die Initiative „Grenzen sind relativ“ ins Leben gerufen. Er versteht sich als Botschafter der Inklusion, des integralen Bewusstseins und interdisziplinärer Kunst.

Begleitend zum altonale Salon werden großformatige Fotos, die die altonale Performance Grenzgang aus dem Jahr 2016 der Künstler Timo von Kriegenstein und Sven Lütgen zu sehen sein. Um 19 Uhr wird der vielfach prämierte Dokumentarfilm Fucoammare (Seefeuer) von Gian Franco Rosi gezeigt. Die Insel Lampedusa gilt als Metapher für die Fluchtbewegung nach Europa, die Hoffnungen und Nöte, das Schicksal hunderttausender Emigranten. Sie sehnen sich nach Frieden, Freiheit und Glück und werden oft nur noch tot aus dem Wasser geborgen. So sind die Einwohner von Lampedusa tagtäglich Zeugen der größten humanitären Tragödie unserer Zeit.

So, 10. Juni, ab 14 Uhr, Alfred Schnittke Akademie International, Max-Brauer-Alle 24; 19 Uhr, Filmvorführung Fucoammare

Das diesjährige Programm des altonale Salons:
10. Juni 2018 - 14:00 | Der altonale Salon 2018 Grenzen | altonale20

10. Juni 2018 - 19:00 | altonale salon: SEEFEUER / FUOCOAMMARE (OT) | altonale20