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Literatur Ahoi!

Literatur Ahoi!

Es ist wieder soweit: drei Romane des Frühjahrs gehen auf Elbfahrt im Hafen und entlang der Ufer Richtung Meer. Im Salon der MS Commodore lesen Lucy Fricke, Christoph Jehlicka und Max Scharnigg aus ihren aktuellen Büchern.

Lucy Fricke erzählt in ihrem Roman „Töchter“ (Rowohlt) von der Reise zweier Freundinnen in die Schweiz – mit einem todkranken Vater im Fond. Martha und Betty kennen sich seit zwanzig Jahren. Dem Unglück, das in der Mitte des Lebens in unterschiedlichen Facetten auf sie zurollt, trotzen sie mit (tief schwarzem) Humor und einer Wahrhaftigkeit, die schmerzt. Bis nach Griechenland und immer tiefer in die Abgründe ihrer eigenen Geschichte führt sie dieser an Groteskem reicher Roadtrip.

„Einer der stärksten deutschsprachigen Romane des Frühjahrs. Zum Brüllen komisch und zum Heulen schön.“ (Spiegel online)

Das Lied vom Ende“ (Open House) heißt der Debütroman von Christoph Jehlicka, der von einer Familie in einer norddeutschen Kleinstadt handelt. Weltflucht, Drogen und abstruser Aktionismus sind nur einige der unterschiedlichen Lebensstrategien, die eine Familie teilweise in Reaktion auf ein anderes erschütterndes Familiendrama entwickelt. Ein tragikomisches Buch über die Abenteuer des Zusammenlebens.

Max Scharnigg liest aus „Der restliche Sommer“ (Hoffmann und Campe), eine Geschichte von Liebe und Unbehagen – in einer Zeit, die grundsätzlich eine Zumutung ist. Tin, Paul, Sara und Sonja haben alle ein ganz eigenes, drängendes Problem – und alle zusammen eine Scheißangst vor Tove Boll.

„Scharnigg rechnet geradezu unerbittlich mit der watteweichen Zärtlichkeit der Welt ab.“ (Badische Zeitung)

Moderation: Gerhard Fiedler
Mit freundlicher Unterstützung von BARKASSEN-MEYER

Di, 5. Juni, 19.30 Uhr, Fahrgastschiff MS Commodore, Anleger Altona (Fischmarkt), Kartenreservierung (5 € Gebühr) über den unten stehenden Button und an der altonale Infobox (Spritzenplatz, ab 22. Mai),
Eintritt Abendkasse: Zahle, so viel du willst!

 

Christoph Jehlicka, geboren 1983 in Delmenhorst, wuchs in Niedersachsen auf. Jehlicka studierte Anglistik und Soziologie an der Universität Hamburg sowie Literarisches Schreiben an der Universität Hildesheim. Er arbeitet als Literaturübersetzer und Werbetexter und lebt mit seiner Familie in Hamburg.

Lucy Fricke, 1974 in Hamburg geboren, wurde für ihre Arbeiten mehrfach ausgezeichnet; zuletzt war sie Stipendiatin der Deutschen Akademie Rom und im Ledig House, New York. Nach „Durst ist schlimmer als Heimweh“, „Ich habe Freunde mitgebracht „und „Takeshis Haut“ ist dies ihr vierter Roman. Seit 2010 veranstaltet Lucy Fricke HAM.LIT, das erste Hamburger Festival für junge Literatur und Musik. Sie lebt in Berlin.

Max Scharnigg wurde 1980 in München geboren und arbeitet als Journalist für diverse Magazine. 2010 erschien sein Romandebüt „Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe“, das mit dem Münchner Literaturstipendium gefördert und mit dem Bayerischen Kunstförderpreis sowie dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet wurde. Sein zweiter Roman „Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau“ erschien 2013. Die Experimente mit der Selbstversorgung fanden ihre Aufarbeitung in den Büchern „Feldversuch“ (2012) und der großen Angelphilosophie „Die Stille vor dem Biss“ (2015, Atlantik Verlag). Seit 2014 ist er Redakteur der „Süddeutschen Zeitung am Wochenende“. www.scharnigg.de

Christoph Jehlicka Foto: Leo Krumbacher

Christoph Jehlicka
Foto: Leo Krumbacher

Lucy Fricke

Lucy Fricke
Foto: Dagmar Morath

Max Scharnigg Foto: Julian Baumann

Max Scharnigg
Foto: Julian Baumann