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Nichts ist besser als gar nichts

Nichts ist besser als gar nichts

Nichts ist besser als gar nichts

Nichts ist besser als gar nichts
D 2010 / 89 Min. / Jan Peters
Ohne Portemonnaie, das versehentlich mit der Freundin auf Reisen ging, findet sich Jan Peters am Flughafen einer fremden Stadt wieder. Sein einziges Kapital: die Gruppenkarte für den öffentlichen Nahverkehr. Diese und den Flughafen als Schnittstelle, an der sich globalisierte Reiche und lokalisierte Arme begegnen, macht er zur Grundlage eines Feldexperiments: Er will sich selbst verdingen und durchschlagen als freier Reisebegleiter. Gemeinsam mit ihm tauchen wir ein in die skurrile Welt der Nebenjobs und abenteuerlicher Geschäftsmodelle. Wir treffen auf Sorgenvolle und Hoffnungsfrohe und solche, die voller Mut und Kreativität das Beste aus der Situation machen. Bei seinen Begegnungen u.a. mit Unternehmensberatern, Tagesmüttern, Straßenverkäufern, Künstlern, Lehrern, Bienenzüchtern und Gebäudereiniger-Lehrlingen kommt Jan Peters dem Niedergang der Arbeitsgesellschaft und Konzepten für eine Zukunft ohne Beschäftigung, die längst begonnen hat ganz pragmatisch auf die Spur. Mit hintergründiger Ironie und künstlerischem Witz gelingt es ihm den obskuren Wertekomplex von Arbeit und Geld und den Menschen, die beidem überhaut erst einen Wert geben, sowohl berührend sensibel als auch äußerst erheiternd zu beleuchten.

Weitere Informationen und Trailer

Anschließend im Gespräch: Jan Peters
(Am Nachmittag ist Jan Peters beim Salon bereits Pate des Tisches „Kulturelle Vielfalt“.)

 

Freundlich unterstützt von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein und der Airbus GmbH.
  

 

Jan Peters, geb. 1966, ist bekannt als Filmemacher, schreibt und realisiert aber auch Hörspiele und nimmt an Kunstaustellungen teil. Er studierte an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg und war dort Mitbegründer des Filmemacherkollektivs „Abbildungszentrum“. Neben seinem Langzeitprojekt „Ich bin…“, drehte Peters zahlreiche preisgekrönte Kurzfilme die nicht nur auf Filmfestivals und im Kino, sondern auch in Ausstellungen, wie z. B. im Musée d’Art moderne de la Ville de Paris präsentiert wurden. Außerdem realisierte er mehrere Hörspiele für die Redaktion Hörspiel und Medienkunst des Bayerischen Rundfunks und 2011 die Theaterperformance „Ausflug nach Kohlhasenbrück“ am Maxim Gorki Theater in Berlin. Von 2011-12 war er Professor für Film und Video an der Merz Akademie in Stuttgart. Seit 2012 ist er Professor für Film und bewegtes Bild an der Kunsthochschule Kassel.


Infos

Jan Peters

Thalia, Gaußstraße 190

8. Juni 2019 - 18:00 Uhr

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