Den Hunger beenden und bessere Ernährung erreichen.

Zehn Prozent der Menschen weltweit leiden an Hunger – und der Rest isst das Falsche. So lässt sich vereinfacht eine Analyse des Fachmagazins Lancet von 2019 zusammenfassen. Doch es gibt Lösungen. Essen erfahren. Landwirtschaft neu definieren. Weitergeben, was übrig bleibt.

Die Hamburger Tafel e.V.

Wir übernehmen Verantwortung für Hamburger Bedürftige! Wir sammeln überschüssige Lebensmittel im Handel und bei Herstellern ein und verteilen sie an 30 Lebensmittelausgabestellen in und um Hamburg.

Eine Idee, von der alle Beteiligten profitieren: Lebensmittelhändler und -hersteller übernehmen soziale Verantwortung. Und Bedürftige erhalten für wenig Geld oder sogar kostenlos qualitativ hochwertige Nahrungsmittel – sowie Motivation für die Zukunft. Ganz nebenbei reduziert sich der anfallende Müll zugunsten der Umwelt, und wertvolle Ressourcen werden geschont.

Über 200 Betriebe werden insgesamt mehr als  600mal von unseren 15 Fahrzeugen (Lieferwagen mit Kühleinrichtung) angefahren. Die durchschnittliche wöchentliche Kilometerleistung aller 15 Tafel-Autos beträgt rund 3000 km. Wir unterstützen pro Woche 30.000 Bedürftige. Über 90 Tonnen Lebensmittel verteilt die Hamburger Tafel pro Woche. Bei der Tafel sind über 120 Ehrenamtliche (Frauen und Männer) tätig.“

https://hamburger-tafel.de/

Wir sind Pflück – Umweltbewusstseinserweiternde Getränke

Wir stehen für leckere, nachhaltige Erfrischung, die über Bio hinausgeht. Vegan, frei von Zusatzstoffen und Zuckerzusatz. Unsere Schorlen basieren nur auf der natürlichen Süße von Apfelsaft. Hergestellt aus norddeutschem Obst und Gemüse – konsequent lokal verarbeitet. Jeder leckere Schluck fördert gleichzeitig den nachhaltigen Anbau. Denn Nachhaltigkeit ist mehr als ein Siegel  – es ist unsere Haltung.

MIT EUCH FÜR NACHHALTIGKEIT

Für uns zählt jede Zutat, jeder Partner, jeder Weg, jeder Schluck, jedes Insekt und natürlich jeder Mensch. Deshalb bauen wir die Marke PFLÜCK konsequent auf den drei Säulen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Wir verpflichten uns also 1. im besten Sinne der Natur zu handeln (Ökologischen Anbau zu fördern und die Böden als Lebensgrundlage zu schützen), 2. einem fairen Umgang mit unseren Geschäftspartnern (persönliche, transparente verbindliche Zusammenarbeit) und 3. die Menschen und besonders die Kinder aus der Region durch soziale Projekte am Erfolg von Pflück teilhaben zu lassen (Schüler Naturerlebnisse, Schüler Kochprojekte, Schulversorgung). Und für diese Haltung wollen wir so viele Menschen wie möglich mit leckeren Schorlen begeistern.

pflueck.bio/

Klimaapfel

3 Meilen vor Hamburg, im Alten Land, wachsen jährlich mehrere hunderttausend Tonnen Äpfel. Im Juni 2019 gab es einen kurzen aber heftigen Hagelschauer, dadurch wurde ein großer Teil der Altländer Äpfel beschädigt und als 2. Wahl eingestuft – Die Geburt unseres KLiMAAPFELs. KLiMAÄPFEL sind Äpfel der 2. Wahl und haben denselben hervorragenden Geschmack und die Qualität wie Äpfel der 1. Wahl, nur mit ein paar Dellen! – Aber hey, die inneren Werte zählen!

Wir wollen die Obstbauern unterstützen, helft mit: Kauft mehr 2. Wahl zum fairen Preis und seid Teil der Bewegung #klimaapfel!

www.klimaapfel.de

Gutes Essen macht Schule

Essen ist keine Nebensache. Denn was wir essen, wirkt sich auf unsere Gesundheit, unsere Umwelt, das Klima und das globale Ernährungssystem aus.

Mit „Gutes Essen macht Schule“ setzten wir uns für eine nachhaltige Kita- und Schulverpflegung ein. Kitas und Schulen tragen eine große Verantwortung: Mit ihrer Mittagsverpflegung prägen sie langfristige Ernährungsgewohnheiten.

So können Schulen und Kitas zur Vorbildern für nachhaltige Ernährung werden:

  • Vermeidung von Lebensmittelabfällen
  • Viele Bio-Produkte – möglichst regional und saisonal – verwenden
  • Fair gehandelte Produkte einsetzen
  • Weniger tierische Produkte anbieten

Jede*r kann etwas tun für eine nachhaltige Verpflegung: Politiker*innen, Leitungen und Träger von Kitas und Schulen, Caterer, Küchenpersonal, Eltern, Schüler*innen… Wir unterstützen Sie gerne!

Kontakt: julia.sievers@agrarkoordination.de.

Gutes Essen macht Schule ist ein Projekt der Agrar Koordination.

www.agrarkoordination.de/projekte/gutes-essen-macht-schule/

Die Regionalwert AG Hamburg

Die Regionalwert AG Hamburg ist eine Bürger-Aktiengesellschaft. Ihr Ziel: eine enkeltaugliche Land- und Lebensmittelwirtschaft.

Dafür gibt die Regionalwert AG Hamburg regelmäßig nicht börsennotierte Aktien an die Bürgerinnen und Bürger aus. Die Mittel investiert sie in Bauernhöfe, Lebensmittelhandwerker, Lebensmittelhändler und Gastronomiebetriebe. Weitere Betriebe schließen sich über einen Lizenzvertrag dem Regionalwert-Netzwerk an. Die Partnerbetriebe der Regionalwert AG Hamburg verpflichten sich auf ökologische und soziale Kriterien – und darauf, eng zusammenzuarbeiten und sich untereinander möglichst viele Erzeugnisse abzunehmen.

Mittlerweile hat die Regionalwert AG Hamburg mehr als 60 Partnerbetriebe – und wird getragen von rund 1.500 Aktionärinnen und Aktionären. 

www.regionalwert-hamburg.de

Foodsharing

ist eine 2012 entstandene Initiative gegen die Lebensmittelverschwendung, wir ‚retten‘ Lebensmittel, die man sonst wegwirft. Über 200.000 registrierte NutzerInnen in Deutschland/Österreich/Schweiz, und über 25.000 Freiwillige, sogenannte Foodsaver, machen diese Initiative mittlerweile zu einer internationalen Bewegung. Es kooperieren über 3.000 Betriebe, bei denen bisher schon 7,8 Millionen Kilogramm Lebensmittel vor der Verschwendung bewahrt worden sind. Täglich finden etwa 1.000 weitere Abholungen statt.

Allein in Deutschland ist die Lebensmittelverschwendung ein großes Problem: Etwa ein Drittel aller Lebensmittel werden verschwendet. Und dabei wird nicht nur das Lebensmittel an sich weggeworfen, sondern auch die Ressourcen die z.B. in Anbau, Ernte, Verpackung, Transport und Lagerung geflossen sind. Die Verschwendung findet überall statt: bei Anbau, Ernte, Weiterverarbeitung, Verkauf sowie beim Endverbraucher. foodsharing sensibilisiert für das Thema und bietet Lösungsansätze an. Ziel ist, auf persönlicher Ebene Aufklärung, Umdenken und verantwortliches Handeln anzustoßen.

Die Plattform foodsharing.de basiert auf ehrenamtlichem Engagement.

Verbraucherzentrale Hamburg – Rette Lebensmittel!

Unsere Ernährung sollte gesund, fair und umweltfreundlich sein. Für Lebensmittelverschwendung ist da kein Platz! Als Verbraucherzentrale unterstützen wir euch auf dem Weg dorthin.

Wer das Mindesthaltbarkeitsdatum richtig liest, rettet Lebensmittel: Es gibt an, dass das Produkt mindestens bis zu diesem Termin die optimale Qualität aufweist. Einige Produkte wie Nudeln kannst du jedoch noch Jahre nach ihrem Mindesthaltbarkeitsdatum essen. Selbst Joghurt ist in einer unbeschädigten Verpackung und gekühlt oft Monate länger genießbar. Nur wenn auf der Packung „zu verbrauchen bis“ steht und das Datum überschritten ist, gilt: Finger weg.

Wenn das Produkt gut aussieht, appetitlich riecht und noch gut schmeckt, heißt es: genießen statt wegwerfen.

Du bist unsicher? In unserer Checkliste erfährst du, welche Lebensmittel wie lange essbar sind und woran du das erkennst ⇒www.vzhh.de/lebensmittel-retten

Auf unserer Website www.vzhh.de findest Du Tipps zum Thema Lebensmittel und Ernährung. Außerdem sind wir telefonisch und per E-Mail für Fragen erreichbar:

(040) 248 32-240 (unentgeltlich, Mo und Di 9 – 13 Uhr, Do 14 – 17 Uhr)

ernaehrung@vzhh.de

ze kitchen / Lars Bülhoff

Die selbstständige Ernährung rückt immer weiter aus dem Fokus. Junge Menschen lernen seltener kochen und beziehen Ihre Lebensmittel immer häufiger durch Gemeinschaftsverpflegung und Lebensmittelindustrie. Wenige große Betriebe ernähren einen großen Teil der Gesellschaft. Durch diese starke Konzentration ist den Konsument*innen am Ende kein klarer Überblick in die ausgelöste Handlungskette möglich. Dies birgt die Gefahr der Abhängigkeit und Unmündigkeit in unserem Ernährungs- und Konsumverhalten.

Lars Bülhoff von ze kitchen erklärt ernährungsbezogene Zusammenhänge und kombiniert Ernährungswissen mit der Vermittlung von Kochskills. Damit schafft er für die Teilnehmer*innen eine Basis die sie selbstständig nach Ihren Werten und Vorstellungen ausbauen können.

Nach dem Studium der Ökotrophologie ist Lars bis zur Gründung von ze kitchen in der Gemeinschaftsverpflegung und dem Qualitätswesen der Lebensmittelindustrie tätig.

Weil ihn neben der Industrie auch die Mündigkeit der Konsumenten bewegt, bringt er sein Fachwissen zur Ernährung, Nahrung und Verarbeitung seit 2012 auch Verbrauchern nahe.

https://www.zekitchen.de/

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