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altonale Salon

altonale Salon

Der altonale Salon

Am 24. Juni findet der zweite altonale Salon statt. Im Mittelpunkt der „nachbarschaftlichen“ Diskussion steht die gerade in Altona vielfältige und auch kontroverse Debatte um Stadtentwicklung im Bezirk

Sa, 24. Juni, 13 bis ca. 17 Uhr, Thalia in der Gaußstraße; in den Pausen werden Kurzfilme zum Thema Stadtentwicklung gezeigt, 17.30 Uhr, Konzert „Zuhause 2.0“, 19 Uhr, Filmvorführung „Wem gehören unsere Städte?“ (Regie: Claire Laborey). Für einfache gastronomische Angebote ist gesorgt.Eintritt frei.

Der altonale Salon ist eine Koproduktion mit dem Thalia Theater.

Der Salon wird untertützt von Airbus GmbH, DWI, Köhler/von Bargen OHG, Procom Invest GmbH, Quantum AG und Otto Wulff GmbH.

 In Weiterentwicklung des altonale Salon des letzten Jahres zum Thema „Flucht und Hoffnung“ beschäftigt sich der Salon 2017 mit der Frage von Wohnen, integrativer Nachbarschaft und Raumnutzung. Stadtentwicklung und Bebauung, Architektur und Nutzung öffentlicher Räume sind gerade in Altona wichtige Themen, die immer wieder neu diskutiert werden, um die häufig mit großer Heftigkeit gestritten wird und die sich permanent im Wandlungsprozess befinden.

Der altonale Salon widmet sich vorrangig dem Thema der Belegung und „Verwertung“ öffentlicher Räume – Räume, die sich in öffentlicher Hand befinden, Räume, die öffentlich zugänglich sind und Räume, die eine wichtige öffentliche Bedeutung haben: Wie haben sich Raumnutzung und damit soziale Räume in der Vergangenheit gewandelt und wie können wir uns mit der „Mitte Altona“, der Bebauung des „Holsten Areals“, der Integration von Unterkünften für Geflüchtete und vielen anderen, auch kleineren Projekten die Zukunft vorstellen?

Zur Einführung in die gemeinsamen Gespräche wird der Stadtplaner Mauricio Duarte Pereira von den „gehl people“ aus Kopenhagen sprechen. Pereira ist einer der „Associates“ des Architekten Jan Gehl und maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung der „menschenfreundlichen Stadt“ in verschiedenen Projekten weltweit beteiligt. Von Dakar über Kopenhagen und Melbourne bis New York hat das Büro „gehl people“ wegweisende Konzepte für die Nutzung von urbanen Räumen durch ihre Bewohner erdacht und realisiert.

Es gibt Thementische mit jeweils acht bis maximal zehn Personen. Jeder Tisch wird von einem Paten besetzt, der das Gespräch moderiert und animiert. Die Besucher können nach den jeweils 45-minütigen Diskussionsrunden die Tische wechseln und damit an unterschiedlichen Themen mitwirken.

Dabei soll es um folgende sieben Fragestellungen gehen:

  • Für wen werden Räume geschaffen (Stadtraum und Bewohner, Stadtraum und Freizeit, Stadtraum und Gewerbe, Gentrifizierung, sozialer Wohnungsbau)?
  • Wie integrieren wir Geflüchtete in bestehende oder neue Wohnsituationen (Wohnraum für Geflüchtete – von der Flüchtlingsunterkunft zum integrativen, nachbarschaftlichen Wohnen, Integration multikultureller Hintergründe und Erfahrungen etc.)?
  • Wer finanziert Räume? Ist Geld der wichtigste Maßstab bei der Raumentwicklung und -erschließung (neue und alte Räume sind und waren immer mit der Frage der Finanzierung verbunden)?
  • Wie wird öffentlicher Raum zum Teil der Kultur? Wie wird Kultur zum Teil des öffentlichen Raums (Räume sind immer gestaltet und damit Teil einer willentlichen oder auch eher zufälligen, kreativen Leistung)?
  • Wie kann und sollte Bürgerbeteiligung im Rahmen von Stadtentwicklung oder einzelnen Projekten gestaltet werden (Wie können die Bedürfnisse der vielen „Neu- Bürger*innen“ in die Entwicklung eingebunden werden, und wie steht es mit den Möglichkeiten der Öffentlichkeit, an der Raum-Entwicklung und -Nutzung mitzuwirken)?
  • Was gilt es im urbanen Raum zu bewahren, was soll verändert werden (Konkurrenz der Bedarfe, z.B. Verdichtung contra Freiraumqualität, Bewahren contra Neuplanung)?
  • Und wie stellen wir uns eine gemeinsame plurale, integrative und tolerante Zukunft unserer Stadt, unseres Bezirks, unseres Quartiers vor? Wie soll der uns umgebende urbane Raum in 20 oder 30 Jahren aussehen?

Beim altonale Salon steht nicht ein Ergebnis im Vordergrund. Im Gegenteil, der Salon will ganz bewusst das Zusammenkommen, den ungezwungenen Austausch von Bürger*innen ermöglichen.

Das diesjährige Programm des altonale Salons:
24. Juni 2017 - 17:30 | Zuhause 2.0 | altonale19

24. Juni 2017 - 19:00 | Wem gehören unsere Städte? | altonale19