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Nachhaltigkeit

Willkommen bei altonale goes green

Seit 2011 bemühen wir uns im Rahmen von altonale goes green um die nachhaltige Ausgestaltung der altonale. Dabei haben wir nicht nur die systematisch nachhaltige Umsetzung des altonale Straßenfestes und der vielen altonale Veranstaltungen zum Ziel, sondern auch die Schaffung eines Modells für nachhaltige Veranstaltungen in Hamburg.

Für uns bedeutet das, die ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen an die Arbeit einer Kulturorganisation anzunehmen und das Leitbild „Nachhaltige Entwicklung“ fest in unserer Organisationskultur zu verankern. Wir sind daran interessiert, einen langfristigen Entwicklungsprozess anzustoßen, der unterschiedliche Organisationen, Initiativen und Unternehmen in den Fragen nach einem nachhaltigen Leben in Hamburg zusammenführt. Dank der Unterstützung vieler Hamburger Akteure wie engagierter Menschen können wir den Entwicklungsprozess für ein nachhaltiges Kulturfestival fortsetzen.

In den vergangenen Jahren konnten wir schon einige Projekte anstoßen und verwirklichen. Dabei sind wir auf Erfolgsgeschichten und Herausforderungen gestoßen. In den kommenden Jahren wollen wir laufende Projekte verbessern und auch neue Ideen realisieren.

Unser Entwicklungsprozess lebt von der Einbindung vieler Beteiligter, Besucher/Innen und Kooperationspartner. Um eine solche Beteiligungskultur zu stärken, realisieren wir viele Mitmachangebote, die Nachhaltigkeitsthemen auf spannende Weise erlebbar machen.

Zum Austausch von Erfahrungen und Ideen engagieren wir uns außerdem im von der altonale mitgegründeten Netzwerk GREEN EVENTS HAMBURG.

Wir freuen uns gemeinsam mit Euch den Weg zu einer nachhaltigeren altonale zu gehen!
Euer altonale goes green-Team

Umweltberichte

Die Umweltberichte der altonale goes green für die Jahre 2015 und 2016 finden Sie zum Herunterladen in unserem Downloadbereich.

Ziele

„Nachhaltige Entwicklung“ beschreibt einen Prozess, kein Ziel. Sie ist nicht innerhalb eines Jahres zu bewältigen. Deswegen werden unterschiedlich schnell umsetzbare thematische Schwerpunkte gesetzt und parallel bearbeitet. Dabei orientieren wir uns u.a. an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Aktuelle Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Optimierte Ressourcennutzung bei der Planung und Durchführung des Festivals, z.B. im Hinblick auf Energie, Wasser und Abfall
  • Reduktion der Treibhausgase und Schaffung eines klimafreundlichen Energiekonzepts
  • Förderung von partnerschaftlichen Projekten und Diskursen
  • Erhöhung der Quote nachhaltigkeitsbewusster Sponsoren
  • Entwicklung der Plattform Green Events
  • Ausbau des Angebots an inhaltlichem Rahmenprogramm zu Themen der Nachhaltigen Entwicklung
  • Erhöhung des Standangebotes mit ökologischen und fair gehandelten Produkten
  • Modellcharakter etablieren: Übertragung des Ansatzes auf andere Veranstaltungen

Rückblick

Für uns bedeutet Nachhaltigkeit nicht nur Klimaschutz oder Mülltrennen sondern betrifft auch das gesellschaftliche Miteinander. Die altonale soll ein bunter und offener Ort sein, wo die Vielfalt und Einzigartigkeit der verschiedenen Menschen möglich ist und respektiert wird. Besonders in einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Zerrissenheit, ist es wichtig, aktiv neue Wege für ein gutes Miteinander zu suchen. Awareness bedeutet dabei, sich der Problematik von Grenzüberschreitungen anzunehmen und Angebote zu schaffen, damit umzugehen. Deshalb gibt es auf dem Straßenfest einen Awareness-Stand sowie Workshops zu dem Thema.

Die Minimal Waste Zone ist eine der Neuerungen des altonale Straßenfests. Hier präsentieren Menschen Möglichkeiten, wie man Abfall vermeiden oder aufwerten („upcyclen“) kann. Besonders: Es gibt hier keine Pappteller, sondern Geschirr, das in einem Spülmobil gespült wird, damit erst gar kein Müll produziert wird. Anfallender Bio-Müll wird auf einem Komposthaufen zelebriert, die gesamte Minimal Waste Zone aus scheinbar zweckfreiem Müll künstlerisch erlebbar gemacht. Die altonale startete damit ein Pilot-Projekt für Festivals im öffentlichen Raum.

Die altonale goes green-Aktionsfläche bietet während des Straßenfests zwei Tage lang Programm zum Thema nachhaltige Lebensweisen. Hier geht es in Theorie und Praxis um zukunftsfähige Lebensweisen. Im Jahr 2017 mit dabei waren z.B. die „Schnippeldisko“ der Slowfoodyouth Hamburg, Glasschneide-Workshops und ein „Bingo des guten Lebens“ mit dem Transform-Magazin. Das Upcycling-Label Bridge&Tunnel zeigte, was alles aus abgelegten Jeans entstehen kann.

Im Gegensatz zu Dixies benötigen Komposttoiletten weder Wasser noch Chemie. Die gesammelten Fäkalien werden kompostiert und dem Boden zurückgegeben. Das finden wir gut und versuchen, die gesamte altonale mit Komposttoiletten zu versorgen. Logistisch eine ganz schöne Herausforderung. Im Jahr 2017 arbeitete die altonale dabei unter anderem mit Goldeimer zusammen. Die Gewinne fließen in die Arbeit von Viva con Agua und der Welthungerhilfe, um allen Menschen weltweit den Zugang zu würdigen sanitären Anlagen zu ermöglichen.

Eine der größten Herausforderungen für die altonale sind die jährlich anfallenden Müllmengen auf dem Straßenfest. Diese nicht nur zu entsorgen, sondern auch sortenrein zu trennen, ist, neben der Müllvermeidung, eine wichtige Säule unseres Nachhaltigkeitskonzepts. Darum gibt es ein Netz von Mülltrennstationen auf dem Straßenfest und viele Gespräche mit Mitwirkenden wie (städtischen) Partnern.

Wir wollen ein Zeichen setzen für nachhaltige Energieversorgung: Ein Teil des Strombedarfs am Festivalzentrum (Platz der Republik) wird durch Sonnenenergie gedeckt. Das Technik-Kollektiv KanTe aus Berlin betreut und erklärt die Anlage und gibt Workshops, wie wir die Energiewende selber machen können.
Außerdem wird der Stromverbrauch des altonale Straßenfests durch die Firma NATURSTROM kompensiert. Konkret heißt das, dass die altonale sich zu verbindlichen Investitionen in erneuerbare-Energien-Anlagen, in Abhängigkeit der Höhe des Energiebedarfs der Veranstaltungen, verpflichtet hat.

Seit 2011 verwandelt sich die Große und Kleine Rainstraße am Straßenfestwochenende in die Grüne Meile. Der Straßenzug bietet all jenen Initiativen, Vereinen und Unternehmen eine Plattform, die sich den vielfältigen Themen der Nachhaltigkeit verschrieben haben. Natürlich geht es dabei nicht um den erhobenen Zeigefinger, sondern vielmehr um kreative und interaktive Kommunikation. Hier könnt ihr Projekte kennenlernen, Ideen sammeln und euch austauschen.

Die altonale setzt sich mit der Initiative „GREEN EVENTS HAMBURG“ mit vielen Mitstreitern für die Etablierung einer nachhaltigen Veranstaltungskultur in Hamburg ein. Die Plattform ist ein partizipatives, zukunftsdenkendes Austauschformat. Gestaltet wird sie gemeinsam von Akteuren für Akteure, die mit Organisation, Ausstattung, Dienstleistungen, Genehmigungen, Unterstützung & Finanzierung von und für ökologisch und sozial nachhaltige Veranstaltungen vertraut sind oder Informationen zum Thema bekommen möchten. Regelmäßig finden Treffen und Veranstaltungen wie z.B. Podiumsdiskussionen, Workshops oder auch Barcamps statt. GREEN EVENTS HAMBURG ist ein offenes Netzwerk und lebt von der Beteiligung.

Auf der Homepage greenevents.hamburg findet man bereits Inspiration rund um das Thema: u.a. eine Datenbank für nachhaltige Dienstleister, Tipps & Links zum umweltfreundlichen Veranstalten in Hamburg, Nachhaltigkeitssiegel einfach erklärt, Industriestandards, Instrumente & Managementsysteme, Best Practice Beispiele, einschlägige Initiativen & Projekte und viele Informationsmaterialien zum Download.

RAUM“ war das zentrale Thema der altonale in 2017. Das Thema ist vielschichtig: Es bedeutet Lebensraum, Zwischenraum, Spielraum, urbaner Raum. Der öffentliche Raum wird begrenzt von dessen Gegensatz, dem privaten Raum. Mit diesem Projekt möchte die altonale eine positive und nachhaltige Beteiligungskultur fördern und gemeinsam mit Anwohner/Innen, Geflüchteten, Künstler/Innen und weiteren Freiwilligen den Park am Platz der Republik mitgestalten.

Hauptsächlich mit dem Werkstoff Holz und viel recyceltem Material wurde an drei Aktionstagen eine Wohlfühllandschaft mit Sitzkübeln und Blumenbeeten gebaut. Entworfen und gebaut wurde diese Konstruktion durch die Freiwilligen. Der Verein tatkräftig e.V. unterstützte die altonale dabei, freiwillige Helfer/Innen zu finden. Letzten Endes musste die Konstruktion vom öffentlichen Park an die Christianskirche umziehen und wird dort gepflegt und genutzt.

„Zeigen Sie mir ein Problem dieser Welt und ich gebe Ihnen das Fahrrad als Teil der Lösung“ (Mike Sinyard, Amerikanischer Fahrradbauer). Logisch, dass wir uns diesem Thema auch widmen: Sichere und bewachte Fahrrad-Parkplätze auf der altonale gibt es dank der Fahrrad-Garderobe. Sie ist eine schnell installierte und vielfach erprobte Lösung nach dem Prinzip einer Jackengarderobe. Auch findet sich auf dem Straßenfest die Möglichkeit zur Codierung des geschätzten Drahtesels und das Werkstatt-Lastenrad vom Raum für Fahrradkultur. Hier könnt ihr Platten flicken, Reifen aufpumpen, Bremsen einstellen, Infrastruktur diskutieren, selbstgebaute Lastenräder Probefahren und ungeahnte Nutzungsmöglichkeiten von Fahrrädern entdecken. Gemeinsam mit dem Unternehmen Hamburg City Cycles führt die altonale themenbezogene Fahrradtouren in und um Hamburg durch, bei den wir verschiedene Hamburger Akteure besuchen, die kreative und innovative Ideen für ein nachhaltiges Leben umsetzen.

Förderer / Sponsoren

  • Behörde für Umwelt und Energie
  • Bingo! Umweltlotterie
  • Lichtblick